NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,74 € | 14,13 € |
| 25 | 1,48 € | 13,39 € |
| 50 | 2,23 € | 12,64 € |
Das offene Nadellager (massiv) RNA4907 von NKE Steyr bietet kompakte Maße von 42x55x20 mm für platzsparende Lagerungen ohne Innenring.
Das Nadellager (massiv) RNA4907 von NKE Steyr nimmt als radiales Wälzlager hohe Kräfte auf engem Raum auf. Die Bauform ohne separaten Innenring ermöglicht kompakte Konstruktionen, wenn der gehärtete Wellenzapfen direkt als Laufbahn dient. Mit einem Außendurchmesser von 55 mm und einer Breite von 20 mm eignet sich die Ausführung für zylindrische Gehäusebohrungen mit P0/PN-Toleranz. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper präzise bei Drehzahlen in beide Richtungen.
Diese Lagereinheit kommt vor allem bei Konstruktionen zum Einsatz, bei denen wenig radialer Bauraum zur Verfügung steht. Typische Anwendungen finden sich dort, wo hohe Radialkräfte bei geringer radialer Bauhöhe aufgenommen werden. Da die Konstruktion ohne Innenring arbeitet, dient die Welle direkt als Laufbahn. Das offene Nadellager erlaubt den Durchfluss von Schmierstoff und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ab.
Bei Lagern ohne Innenring bestimmt die Maßhaltigkeit der Welle das radiale Lagerspiel. Für den 42-mm-Laufkreis muss der Lagersitz fachgerecht toleriert sein, um die normale Radiallagerluft einzuhalten. Am massiven Außenring erleichtert eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen das kontinuierliche Nachschmieren im Betrieb. Da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, trägt eine externe Gehäusedichtung zum Schutz vor Fremdkörpern und Schmierstoffverlust bei.
Dieses Nadellager besitzt einen Außendurchmesser von 55 mm und eine Gesamtbreite von 20 mm. Der Hüllkreisdurchmesser unter den Nadeln, welcher der Bohrungsangabe entspricht, misst 42 mm. Die kompakte Bauform ermöglicht Konstruktionen mit geringem radialen Platzbedarf direkt auf der Welle.
Die Ausführung ohne Innenring spart radialen Bauraum und reduziert das Gewicht der Lagerung. Die Welle selbst übernimmt die Funktion der inneren Laufbahn, weshalb ihre Oberfläche gehärtet und geschliffen sein sollte. Dadurch lassen sich trotz enger Einbauverhältnisse hohe radiale Tragfähigkeiten realisieren.
Das Wälzlager ist werkseitig offen ausgeführt und besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Eine umlaufende Nut mit Schmierbohrungen am Außenring ermöglicht die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl. Für den Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit empfiehlt sich eine externe Gehäusedichtung wie ein Radialwellendichtring.
Das Lager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der internationalen Klassifizierung ABEC 1 gleichkommt. Es wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Das tatsächliche Betriebsspiel im eingebauten Zustand wird maßgeblich durch die Passung der Gehäusebohrung sowie den gefertigten Wellendurchmesser bestimmt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Ein begrenzender Faktor für extreme Kälte oder Hitze ist in der Praxis vor allem das eingesetzte Schmiermittel. Der verbaute Stahlblechkäfig bleibt über das gesamte angegebene Temperaturfenster formstabil und führt die einreihig angeordneten Nadeln.
Der integrierte Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper gleichmäßig voneinander und verhindert deren gegenseitige Reibung. Dadurch unterstützt er eine gleichmäßige Rotation und hält die Nadeln auch bei Erschütterungen in ihrer Position. Gegenüber massiven Käfigen zeichnet sich die Stahlblechausführung durch ein geringes Eigengewicht aus.
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