NKE
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Das einreihige Nadellager (massiv) RNA4824 von NKE Steyr bietet eine platzsparende Lagerung ohne Innenring bei Abmessungen von 130x150x30 mm.
Das Nadellager (massiv) RNA4824 von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innenring, das für radiale Belastungen bei minimalem radialem Bauraum konstruiert wurde. Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 130 mm unter den Nadeln, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 30 mm ermöglicht dieses Lager kompakte Wellenlagerungen. Die integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff direkt in den Wälzkörperbereich. Das offene Bauteil entspricht der normalen Toleranzklasse P0 (ABEC 1).
Dieser Lagertyp kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe Radialkräfte auf engem Raum aufgenommen werden und die Welle selbst als Laufbahn dient. Entsprechende Lagerstellen finden sich im Maschinenbau bei Wellenführungen und rotierenden Baugruppen. Da das Lager als Loslager fungiert, nimmt es ausschließlich radiale Kräfte auf. Durch den Verzicht auf einen Innenring bleibt der Durchmesser der Welle maximal groß, was die Steifigkeit der Konstruktion begünstigt.
Da das Lager ohne separaten Innenring konstruiert ist, laufen die Nadeln unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Wellenoberfläche. Die Beschaffenheit dieses Wellenzapfens bestimmt somit die Betriebseigenschaften und die Lagerluft der Baugruppe maßgeblich mit. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius. Über die vorhandene Umfangsnut mit Schmierbohrung lässt sich das offene Lager direkt an eine Schmierstoffzufuhr anbinden.
Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 130 mm für die Welle, einem Außendurchmesser von 150 mm sowie einer Breite von 30 mm weist dieses Lager ein sehr flaches radiales Querschnittsprofil auf. Diese Maße erlauben tragfähige Lagerungen bei begrenztem Außendurchmesser des Gehäuses.
Durch den Wegfall des Innenrings sparen Sie wertvollen radialen Bauraum ein. Die Welle selbst übernimmt dabei die Funktion der inneren Laufbahn, wodurch ein größerer Wellendurchmesser und damit eine höhere Wellensteifigkeit realisiert werden können. Voraussetzung ist eine entsprechend gehärtete und feinbearbeitete Lauffläche auf der Welle.
Der Außenring ist mit einer Umfangsnut sowie Schmierbohrungen versehen, wodurch Schmierfett oder Schmieröl gleichmäßig zu den Wälzkörpern gelangt. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, muss die Lagerstelle über das umgebende Gehäuse oder externe Dichtungen vor Schmutzeintritt und Schmierstoffverlust geschützt werden.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Nadeln innerhalb dieser Spanne. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass das gewählte Schmiermittel für denselben Temperaturbereich freigegeben ist.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0, vergleichbar mit ABEC 1 oder PN, bezeichnet die gängige Standardgenauigkeit für Industriewälzlager. Sie definiert genormte Grenzmaße für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Diese Ausführung genügt den üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ohne Notwendigkeit teurer Präzisionssonderklassen.
Normale Radiallagerluft ist für diese Ausführung herstellerseitig vorgesehen. Da kein separater Innenring vorhanden ist, stellt sich das tatsächliche Betriebsspiel erst nach der Montage durch das Passungsmaß der verwendeten Welle sowie die Gehäusebohrung ein. Eine präzise Fertigung der Gegenlauffläche ist daher wesentlich für den ruhigen Lauf.
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