RNA6911 -ZW Nadellager (Massiv) von INA
RNA6911 -ZW Nadellager (Massiv) von INA

INA

Nadellager (Massiv) INA RNA6911 -ZW

Technische Daten
 
Innendurchmesser
63 mm
Außendurchmesser
80 mm
Breite
45 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Innenring
ohne Innenring
Temperaturbereich
-20 bis +100 °C
Schmierung
Umfangsnut mit Schmierbohrung(en)
Nadelreihen
zweireihiges Lager
Gewicht
0,485 kg
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Nadellager (Massiv) INA RNA6911 -ZW
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Nadellager (Massiv) INA RNA6911 -ZW

Das zweireihige Nadellager (massiv) RNA6911 -ZW von INA bietet hohe radiale Tragfähigkeit ohne Innenring bei kompakten Abmessungen von 63x80x45 mm.

Das Nadellager (massiv) RNA6911 -ZW verbindet kompakte radiale Abmessungen mit der Belastbarkeit zweier Nadelkränze. Als massives Wälzlager ohne Innenring läuft der Nadelkranz unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies spart Bauraum und reduziert das Systemgewicht. Die Ausführung besitzt einen Stahlblechkäfig und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius. Über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung führen Sie den passenden Schmierstoff im laufenden Betrieb direkt zu.

In welchen Anwendungen kommt das Nadellager RNA6911 -ZW zum Einsatz?

Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem dort, wo bei begrenztem radialem Bauraum hohe radiale Kräfte auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Industriegetrieben sowie in Wellenlagerungen mit durchgehenden Wellen. Da das Lager keinen eigenen Innenring besitzt, dient die Welle als gehärtete Laufbahn. Externe Gehäusedichtungen und Schmiersysteme schützen die offene Bauform vor Schmutz und ermöglichen eine bedarfsgerechte Schmiermittelzufuhr.

Welche Merkmale zeichnen die Ausführung -ZW ohne Innenring aus?

Das Nachsetzzeichen -ZW kennzeichnet eine zweireihige Ausführung mit zwei Nadelkränzen in einem massiven Außenring. Das Lager verteilt radiale Lasten gleichmäßig über eine Baubreite von 45 mm. Durch den Verzicht auf einen Innenring bleibt der Außendurchmesser mit 80 mm bei 63 mm Wellendurchmesser schlank. Zu beachten sind die normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.

Was zeichnet das Nadellager (massiv) RNA6911 -ZW technisch aus?

Zwei parallele Nadelkränze in einem massiven Außenring ermöglichen eine hohe radiale Kraftaufnahme auf engem Bauraum. Das Lager besitzt keinen Innenring, misst 63 mm in der Bohrung, 80 mm im Außendurchmesser sowie 45 mm in der Breite. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Einsatztemperaturen zwischen -20 und +100 Grad Celsius.

Welche Anforderungen stellt das Nadellager ohne Innenring an die Welle?

Beim Einsatz ohne Innenring dient die Oberfläche der Welle direkt als Laufbahn für die Nadeln. Die Welle muss daher gehärtet und feinstbearbeitet sein, um Verschleiß zu mindern. Dieses Bauprinzip ermöglicht eine besonders kompakte Bauweise und spart Gewicht, da kein separater Ring montiert werden muss.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen -ZW bei INA-Lagern?

Die Kennzeichnung -ZW steht für ein zweireihiges Lager. Bei dieser Konstruktion laufen zwei Nadelkränze nebeneinander im Außenring, was die Lastverteilung über die gesamte Lagerbreite von 45 mm verbessert. Dadurch eignet sich die Variante für Bauräume mit erhöhten radialen Lastanforderungen.

Wie erfolgt die Schmierung beim offenen Nadellager RNA6911 -ZW?

Der massive Außenring verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch direkt von außen in den Bereich der Wälzkörper leiten. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, schützt eine externe Gehäusedichtung vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust.

Welche Toleranzklasse weist das Nadellager (massiv) RNA6911 -ZW auf?

Das Wälzlager ist in der Normtoleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Diese Einstufung deckt standardmäßige Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau ab. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft lässt sich das Bauteil präzise auf gängige Passungen für Gehäusebohrungen abstimmen.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Nadellager betreiben?

Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Der integrierte Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturfenster seine mechanische Festigkeit. Bei der Auslegung der Betriebstemperatur sollten Anwender auch die thermische Belastbarkeit des gewählten Schmierstoffs sowie der externen Gehäusedichtung berücksichtigen.

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