NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 0,55 € | 10,49 € |
| 50 | 1,10 € | 9,94 € |
| 100 | 1,65 € | 9,39 € |
Das Nadellager (massiv) NK38/20 von NKE Steyr bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei kompaktem Bauraum von 38x48x20 mm ohne separaten Innenring.
Das Nadellager (massiv) NK38/20 ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innenring, das speziell für radial hoch belastete Lagerungen bei geringem Bauraum ausgelegt ist. Die Nadeln laufen direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies ermöglicht eine besonders platzsparende Bauweise bei einem Außendurchmesser von 48 mm und einer Breite von 20 mm. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper spurtreu und stabil.
Dieses Wälzlager von NKE Steyr wird vor allem dort eingesetzt, wo bei begrenztem radialem Einbauraum hohe Radialkräfte aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Wellenlagerungen sowie allgemeine Maschinenbaugruppen mit gehärteten Laufflächen. Als Loslager nimmt die Konstruktion ausschließlich radiale Kräfte auf und erlaubt axiale Verschiebungen der Welle. Durch die offene Bauform eignet sich das Bauteil vor allem für ölgeschmierte Systeme oder Gehäuse mit vorhandener äußerer Abdichtung.
Da das Nadellager (massiv) NK38/20 ohne eigenen Innenring montiert wird, dient die Welle selbst als Laufbahn mit einem Hüllkreisdurchmesser von 38 mm. Die Wellenoberfläche erfordert daher eine gehärtete und feinstbearbeitete Ausführung, um Verschleiß zu vermeiden. Für eine gezielte Schmierstoffversorgung verfügt der massive Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Zudem arbeitet das Lager mit normaler Radiallagerluft in einem Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad.
Das Lager weist einen Hüllkreis- bzw. Bohrungsdurchmesser von 38 mm, einen Außendurchmesser von 48 mm und eine Breite von 20 mm auf. Da es sich um eine Ausführung ohne Innenring handelt, entspricht der Hüllkreisdurchmesser von 38 mm dem erforderlichen Durchmesser der Wellenlaufbahn.
Über die am Außenring umlaufende Schmiernut und die integrierten Schmierbohrungen lässt sich Schmierstoff direkt in das Innere des Lagers leiten. Dies erleichtert die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl während des Betriebs erheblich, insbesondere bei geschlossenen Gehäusekonstruktionen im Maschinen- und Anlagenbau.
Für das Nadellager gilt ein zulässiger Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius. Dieser Bereich resultiert aus der Ausführung mit robustem Stahlblechkäfig und offenem Außenring. Bei der Auslegung sind die Temperatureigenschaften des eingesetzten Schmierstoffs sowie der umgebenden Dichtungselemente ebenfalls zu berücksichtigen.
Die Einstufung in die Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz, international vergleichbar mit ABEC 1) definiert standardisierte Maß- und Formgenauigkeiten für Wälzlager. Diese Ausführung bietet eine normgerechte Passgenauigkeit für standardmäßige Industrieanwendungen im Getriebebau und in der Antriebstechnik ohne extreme Präzisionsanforderungen.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum ein und ermöglicht bei gleichem Gehäusedurchmesser den Einsatz einer stärkeren Welle. Dadurch lassen sich Steifigkeit und Tragfähigkeit des Gesamtsystems erhöhen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Welle im Laufbahnbereich gehärtet und geschliffen ausgeführt ist.
Da das Lager werksseitig als offenes Modell ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, muss die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen. Häufig kommen dafür externe Radial-Wellendichtringe oder entsprechende Gehäusedeckel zum Einsatz, die gleichzeitig das Schmiermittel im Lager halten.
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