ZEN
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Das Nadellager (massiv) NK40/20 von ZEN bietet mit den Abmessungen 40x50x20 mm eine kompakte, hoch belastbare Radiallagerung ohne eigenen Innenring.
Das Nadellager (massiv) NK40/20 ist ein einreihiges Wälzlager mit massivem Außenring, das für Anwendungen mit geringem radialem Bauraum konzipiert ist. Durch den Verzicht auf einen Innenring laufen die zylindrischen Wälzkörper direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Mit einer Bohrung bzw. einem Nadelhüllkreis von 40 mm, einem Außendurchmesser von 50 mm sowie einer Breite von 20 mm nimmt diese Bauform hohe radiale Kräfte auf. Der stabile Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise bei Drehzahlen im definierten Betriebsbereich.
Dieser Lagertyp kommt zum Einsatz, wenn Konstruktionen eine starre Wellenlagerung bei minimalem radialem Bauraum erfordern. Das Modell fungiert typischerweise als Loslager, da es keine Axialkräfte aufnehmen kann und axiale Verschiebungen der Welle ausgleicht. In Konstruktionen des Maschinen- und Getriebebaus sorgt die Umfangsnut mit Schmierbohrung im Außenring dafür, dass Schmierstoff direkt in den Nadelkranz gelangt. Das offene Nadellager ohne integrierte Dichtung ist für geschmierte Gehäuseräume vorgesehen, in denen eine externe Abdichtung vorhanden ist.
Weil das Lager ohne Innenring ausgeführt ist, dient der Wellenzapfen unmittelbar als Laufbahn für die Nadeln. Um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen, muss die Oberfläche der Welle gehärtet und feinstbearbeitet sein. Dieses Fabrikat von ZEN entspricht der normalen Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und verfügt über eine normale Radiallagerluft. Das Zusammenspiel aus gefertigter Wellenpassung und Gehäusebohrung bestimmt das wirksame Betriebsspiel im eingebauten Zustand. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +100 Grad.
Das Lager weist einen Hüllkreisdurchmesser der Nadeln von 40 mm auf, der dem Wellendurchmesser entspricht. Der Außendurchmesser beträgt 50 mm und die Baubreite liegt bei 20 mm. Durch diese geringe Querschnittshöhe eignet sich das Nadellager insbesondere für kompakte Gehäusekonstruktionen.
Die Bauart ohne Innenring ermöglicht eine besonders raumsparende Lagerung, weil die Wälzkörper direkt auf der Welle abrollen. Dadurch lässt sich bei vorgegebenem Gehäusedurchmesser ein größerer Wellendurchmesser wählen. Dies erhöht die Steifigkeit der gesamten Konstruktion, erfordert jedoch eine gehärtete Wellenlaufbahn.
Der massive Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut sowie Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt zwischen die Nadeln leiten. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, ist eine Einbindung in den Schmierkreislauf der Maschine erforderlich.
Für das Nadellager ist ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der Nadelkranz und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser für denselben Temperaturbereich freigegeben ist.
Die Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Formabweichungen der Lagerringe. Sie stellt den industriellen Standard für allgemeine Wälzlageranwendungen dar und bietet eine definierte Passgenauigkeit bei regulären Anforderungen an Rundlauf und Führungsgenauigkeit.
Dieses Wälzlager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Da kein Innenring beiliegt, entsteht das eigentliche Radialspiel erst nach dem Einpressen in das Gehäuse und dem Einführen der Welle. Das Betriebsspiel hängt somit maßgeblich von den Fertigungstoleranzen der verwendeten Welle ab.
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