INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,07 € | 134,41 € |
| 20 | 14,14 € | 127,34 € |
Das Nadellager (massiv) NKI90/26 von INA bietet hohe radiale Belastbarkeit bei kompaktem Bauraum für Wellendurchmesser von 90 mm.
Das Nadellager (massiv) NKI90/26 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von INA mit massiven Ringen. Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 26 mm nimmt diese Ausführung erhebliche Radialkräfte auf engem Raum auf. Als offenes Lager konzipiert, verfügt die Einheit über einen stabilen Stahlblechkäfig und arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius. Der integrierte Innenring ermöglicht den Einsatz direkt auf ungehärteten Wellen.
Dieses Wälzlager fungiert als reines Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf, während es axiale Verschiebungen der Welle im Gehäuse ausgleicht. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau dort, wo bei begrenzter radialer Bauhöhe hohe Tragfähigkeiten gefordert sind. Durch den vorhandenen Innenring müssen Laufbahnen nicht aufwendig auf der Welle gehärtet und geschliffen werden. Die geschliffene Einheit wird als eigenständige Baugruppe auf zylindrischen Wellensitzen montiert.
Das NKI90/26 entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und besitzt eine normale Radiallagerluft, was eine unkomplizierte Auslegung im regulären Betrieb ermöglicht. Weil es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, muss die Lagerstelle vor Schmutz geschützt und geschmiert werden. Die im Außenring eingearbeitete Umfangsnut mit Schmierbohrung erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff direkt in den Nadelkranz. Schmierintervalle sind passend an die Umgebungsbedingungen anzulehnen, um Trockenlauf vorzubeugen.
Die Baugruppe besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 90 mm am Innenring, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Gesamtbreite von 26 mm. Diese Maße erlauben eine platzsparende Konstruktion, bei der trotz eines großen Wellendurchmessers nur wenig radialer Bauraum für die Lagerung im Gehäuse beansprucht wird.
Ein Innenring stellt die gehärtete Laufbahn für den Nadelkranz bereit, wenn die Welle selbst nicht als gehärtete und feinstbearbeitete Lauffläche ausgeführt werden kann. Dadurch sparen Konstrukteure aufwendige Fertigungsschritte an der Welle. Zudem lässt sich der Innenring bei der Montage separat auf die Welle aufziehen und danach in den Außenring einführen.
Für die Schmierstoffzufuhr besitzt der Außenring eine integrierte Umfangsnut sowie Schmierbohrungen. Über diese Öffnungen gelangt Fett oder Öl direkt an die Nadeln und den Stahlblechkäfig. Da keine integrierten Dichtscheiben verbaut sind, ist eine externe Abdichtung des Lagergehäuses erforderlich, um das Schmiermittel im Lager zu halten.
Diese Angabe definiert die Standard-Genauigkeitsklasse für Maß- und Formtoleranzen von Wälzlagern nach gängigen Industrienormen. P0 entspricht dem Normalstandard und bietet für den Großteil aller industriellen Einsatzzwecke eine ausreichende Rundlaufgenauigkeit. Spezielle Hochpräzisionssitze sind dafür im Regelfall nicht zwingend erforderlich, was die Fertigung von Gehäusen und Wellen wirtschaftlich hält.
Die normale Lagerluft kennzeichnet das standardmäßige Radialspiel zwischen den Nadelrollen und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel kompensiert betriebsbedingte Erwärmungen sowie minimale Passungsüberdeckungen beim Aufpressen des Lagers. Es dient dazu, dass das Wälzlager unter Standard-Betriebsbedingungen weder klemmt noch übermäßig vibriert.
Zulässig ist ein Einsatz bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Begrenzt wird dieser Bereich unter anderem durch die thermische Beständigkeit des Stahlblechkäfigs und die Maßstabilität der Lagerringe. Achten Sie darauf, ein Schmiermittel zu wählen, das diesen thermischen Bereich im laufenden Betrieb ebenfalls stabil abdeckt.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/