INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,40 € | 121,51 € |
| 20 | 12,79 € | 115,12 € |
Das Nadellager (massiv) NA4916 von INA bietet mit Innenring und kompakten Maßen von 80x110x30 mm hohe radiale Tragfähigkeit im Maschinenbau.
Das Nadellager (massiv) NA4916 ist ein einreihiges Radial-Nadellager von INA mit spanend gefertigtem Außenring und separatem Innenring. Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 30 mm nimmt diese Lagereinheit hohe Radialkräfte auf engem Bauraum auf. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtung eignet sich das Wälzlager für geschmierte Bauräume. Dank der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 lässt sich das Lager präzise in industrielle Getriebe und Anlagen integrieren.
Dieses einreihige Nadellager eignet sich vor allem für Lagerungsstellen im allgemeinen Maschinenbau, in denen hohe radiale Kräfte bei geringer radialer Bauhöhe übertragen werden. Da es sich um ein Loslager handelt, nimmt es rein radiale Belastungen auf und ermöglicht axiale Längenausgleiche der Welle. Typische Einsatzorte sind Getriebewellen und industrielle Lagerungen, bei denen der Lagersitz mit einem eigenen Innenring ausgestattet sein muss. Die offene Konstruktion erfordert eine saubere Umgebung sowie eine Schmierung über das umliegende System.
Der Innenring macht eine gehärtete und geschliffene Wellenlaufbahn überflüssig, sodass Sie das Lager direkt auf ungehärteten Wellen montieren können. Über die im Außenring integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrung lässt sich der Nadelkranz mit seinem Stahlblechkäfig während des Betriebs gezielt mit Schmierstoff versorgen. Für den Einsatz ist der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad zu beachten. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die offene Bauform durch externe Gehäusedichtungen vor eindringenden Partikeln geschützt wird.
Mit einem Innendurchmesser von 80 mm an der Innenringbohrung, 110 mm Außendurchmesser und 30 mm Gesamtbreite verfügt die Lagereinheit über standardisierte Abmessungen. Diese Maße ermöglichen den direkten Austausch in passenden Gehäusen oder bei anstehenden Instandsetzungsarbeiten an Maschinenanlagen.
Der Innenring dient den Nadeln des Wälzlagers als gehärtete Gegenlaufbahn. Dadurch müssen Sie die Welle nicht aufwendig härten oder feinschleifen. Zudem lässt sich der Innenring getrennt vom Außenring und dem Nadelkranz montieren, was den Einbau in schwer zugänglichen Gehäusen oder beengten Montagesituationen erleichtert.
Am massiven Außenring befinden sich eine umlaufende Nut sowie Schmierbohrungen. Durch diese Konstruktion gelangt Fett oder Schmieröl aus dem Gehäuse direkt zwischen den Stahlblechkäfig und die Wälzkörper. Dies unterstützt eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung im Wälzkontakt und senkt den Reibungswiderstand im laufenden Betrieb.
Diese Angabe beschreibt die Standard-Toleranzklasse für Maß- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern. P0 entspricht der normalen ISO-Normgenauigkeit, während ABEC 1 die vergleichbare US-Klassifizierung darstellt. Für die meisten Industrieantriebe und Getriebeanwendungen bietet diese Genauigkeitsstufe eine bewährte Passgenauigkeit für zylindrische Lagersitze.
Für dieses Lager gilt ein Einsatzbereich von -20 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Lagerringe und der geführte Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser für denselben Temperaturbereich spezifiziert ist.
Als offenes Wälzlager ist das Modell bewusst ohne eigene Dichtscheiben konzipiert, um eine direkte Zirkulation von Schmierstoffen aus dem Getriebe- oder Ölraum zu erlauben. Der Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit erfolgt bei solchen Konstruktionen über externe Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe am Maschinengehäuse.
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