NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,56 € | 10,73 € |
| 25 | 1,12 € | 10,17 € |
| 50 | 1,69 € | 9,60 € |
Das einreihige Nadellager (massiv) NA4902 von NKE Steyr mit 15 mm Bohrung bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakter Bauhöhe mit Innenring.
Das Nadellager (massiv) NA4902 stammt von NKE Steyr und gehört zur Baugruppe der radialen Wälzlager mit spanend gefertigten Außenringen. Mit den Abmessungen von 15 mm Bohrungsdurchmesser, 28 mm Außendurchmesser sowie 13 mm Breite vereint dieses Bauteil einen geringen radialen Platzbedarf mit der Fähigkeit, schwere Radiallasten aufzunehmen. Typische Einsätze finden sich dort, wo beengter Bauraum auf anspruchsvolle radiale Belastungen trifft.
Dieses Nadellager eignet sich vorrangig für Konstruktionen, die rein radiale Belastungen aufnehmen und wenig radialen Bauraum bieten. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, kommt es bevorzugt in geschlossenen Getrieben oder Aggregaten zum Einsatz. Dort übernimmt die Gehäuseumgebung die Schmierung mit Öl oder Schmierfett. Durch den massiven Außenring mit Bordführung und den formstabilen Stahlblechkäfig führt die Einheit die zylindrischen Wälzkörper gleichmäßig bei Drehzahlen im Normalbereich.
Der mitgelieferte Innenring erlaubt den Einbau auf Wellen, deren Oberfläche nicht gehärtet oder feingeschliffen ausgeführt ist. Die Nadeln laufen direkt auf der maßhaltigen Lauffläche dieses Rings ab. Für die kontinuierliche Versorgung mit Schmierstoff verfügt der Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Dadurch gelangt Schmierfett oder Schmieröl auf kurzem Weg in den Wälzkörperraum. Die Fertigung erfolgt in Toleranzklasse P0 (ABEC 1) für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius.
Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm sowie einer Breite von 13 mm bietet das Lager genormte Dimensionen. Diese kompakten Abmessungen beanspruchen wenig radialen Bauraum, während der Innenring eine montagefertige Lauffläche bereitstellt.
Nein, dank des integrierten Innenrings stellt dieses Bauteil seine eigene gehärtete Laufbahn zur Verfügung. Eine aufwendige thermische Vorbehandlung oder ein Feinschleifen der Wellenoberfläche ist daher nicht zwingend erforderlich, da die zylindrischen Wälzkörper direkt auf dem Innenring abrollen. Das vereinfacht die Wellenfertigung erheblich.
Über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung im massiven Außenring gelangt Schmierfett oder Öl direkt an den Stahlblechkäfig und die Wälzkörper. Da die Baugruppe offen und ungedichtet ausgeführt ist, erfolgt die Versorgung typischerweise über den Schmierstoffkreislauf des umgebenden Aggregats.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Standardspiel zwischen Nadelrollen und Laufbahnen vor dem Einbau. Diese Dimensionierung gleicht übliche Passungsüberdeckungen sowie wärmebedingte Ausdehnungen im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius aus, sodass die Wälzkörper im Betrieb frei abrollen.
Als Führungselement hält der Stahlblechkäfig die Nadeln auf gleichmäßigem Abstand und sorgt für einen ruhigen Lauf. Er zeichnet sich durch mechanische Festigkeit aus, toleriert den Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius und lässt Schmiermittel ungehindert zu den Wälzkörpern durchtreten.
Als reines Radiallager nimmt die Bauform ausschließlich Kräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Da zylindrische Nadeln keine axialen Führungsflächen für Schubkräfte bieten, dient das Lager vorwiegend als Loslager. Axiale Längenänderungen der Welle lassen sich damit innerhalb der Konstruktion ungehindert ausgleichen.
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