NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,49 € | 85,51 € |
| 20 | 9,00 € | 81,00 € |
Das Nadellager (massiv) RNA4920 von NKE Steyr spart durch den Verzicht auf einen Innenring radialen Bauraum bei den Maßen 115x140x40 mm.
Mit dem Nadellager (massiv) RNA4920 steht ein radiales Wälzlager für Konstruktionen mit begrenztem Einbauraum bereit. Das einreihige Lager von NKE Steyr wird ohne Innenring ausgeführt, sodass die im Stahlblechkäfig geführten Nadeln direkt auf der Welle abrollen. Dank des massiven Außenrings nimmt diese Bauform hohe Radialkräfte auf. Für eine definierte Schmierstoffzufuhr verfügt der Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen.
Konstruktionen mit hoher radialer Belastung und zugleich geringem radialem Einbauraum verlangen nach nadelförmigen Wälzkörpern ohne zusätzlichen Innenring. Voraussetzung dafür bildet eine Welle, die direkt als gehärtete und feinstbearbeitete Laufbahn dient. Bei dieser Anordnung nimmt das Lager ausschließlich Radialkräfte auf und gestattet axiale Relativbewegungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse, wodurch wärmebedingte Längenänderungen ausgeglichen werden.
Da das Wälzlager ohne Innenring geliefert wird, übernimmt der Wellenzapfen unmittelbar die Aufgabe der inneren Lauffläche. Die Welle benötigt daher eine gehärtete und präzise geschliffene Oberfläche, um den auftretenden Kontaktspannungen standzuhalten. Das offene Wälzlager weist eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) auf und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Über die außenliegende Umfangsnut und die Schmierbohrungen lässt sich das Lager nachschmieren.
Kennzeichnend ist die Bauweise mit massivem Außenring bei 140 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite ohne separaten Innenring. Die Nadeln laufen in einem Stahlblechkäfig direkt auf der Welle mit 115 mm Laufbahndurchmesser. Dies ermöglicht eine hohe radiale Tragfähigkeit bei minimalem Bauraumbedarf.
Die Abmessungen betragen 115 mm Bohrungsdurchmesser unter den Nadeln, 140 mm Außendurchmesser und 40 mm Baubreite. Diese Maße bestimmen den benötigten Gehäusesitz sowie den Wellendurchmesser, welcher als direkte Laufbahn für die zylindrischen Wälzkörper dient.
Durch den Wegfall des Innenrings reduziert sich der radiale Bauraumbedarf exakt um dessen Wandstärke. Die Welle fungiert unmittelbar als Laufbahn für die Nadeln. Dafür muss die Wellenoberfläche gehärtet und geschliffen sein, um den mechanischen Kontaktbeanspruchungen der Wälzkörper standzuhalten.
Über eine im Außenring eingebrachte Umfangsnut mit Schmierbohrungen gelangt Schmierstoff unmittelbar in den Nadelkranz. Schmierfett oder Schmieröl verteilen sich dadurch gleichmäßig über die Wälzkörper. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, übernimmt die umgebende Gehäusekonstruktion die Abdichtung gegen Schmutz und Schmierstoffverlust.
Für den Einsatz ist ein Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad vorgesehen. Innerhalb dieser thermischen Grenzen bleiben Außenring und Stahlblechkäfig formstabil. Der verwendete Schmierstoff sollte ebenfalls auf dieses Temperaturfenster abgestimmt sein, um eine zuverlässige Schmierfilmwirkung aufrechtzuerhalten.
Ausgeführt ist das Wälzlager mit normaler Radiallagerluft und in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Das effektive Betriebsspiel stellt sich im montierten Zustand ein und wird maßgeblich von den Fertigungstoleranzen der Gehäusebohrung sowie der als Innenlaufbahn genutzten Welle bestimmt.
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