INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,15 € | 21,85 € |
| 35 | 2,29 € | 20,71 € |
Das einreihige Nadellager (massiv) RNA4906 von INA bietet mit 35 mm Hüllkreis und 47 mm Außendurchmesser eine kompakte Radiallagerung ohne Innenring.
Dieses offene Nadellager (massiv) RNA4906 überträgt radiale Kräfte bei geringem radialem Bauraumbedarf. Durch den Verzicht auf einen Innenring laufen die Zylindernadeln direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Der massive Außenring führt den Nadelkranz über feste Borde seitlich ab. Die Konstruktion eignet sich für kompakte Wellenlagerungen, bei denen minimales Gewicht sowie eine exakte Wellenführung im Vordergrund stehen.
Konstruktionen mit knapp bemessenem radialem Einbauraum profitieren von der Bauform ohne Innenring. Als Loslager nimmt die Baueinheit radiale Belastungen auf und lässt axiale Längenausdehnungen der Welle zu. Der integrierte Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper, verringert die Reibung und führt die Nadeln in kontinuierlichen Drehbewegungen.
Weil der Innenring entfällt, dient die Oberfläche der Welle unmittelbar als Laufbahn. Die Welle muss dafür gehärtet und feinstbearbeitet sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen und die Tragfähigkeit zu erreichen. Für die Nachschmierung im Gehäuse verfügt der Außenring über eine Umfangsnut samt Schmierbohrung. Dadurch lässt sich Schmierstoff direkt in den Arbeitsbereich der Nadeln einbringen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser unter den Nadeln von 35 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm und eine Breite von 17 mm auf. Diese Maße beziehen sich auf den massiven Außenring mit eingesetztem Nadelkranz.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der Lagerung. Die Welle übernimmt dabei direkt die Funktion der inneren Laufbahn, was eine gehärtete und feinstbearbeitete Wellenoberfläche erfordert.
Der Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut sowie Schmierbohrungen ausgestattet. Über diese Öffnungen gelangt Schmierstoff aus dem Gehäuse direkt zu den Wälzkörpern und dem Käfig.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Die Grenzen ergeben sich aus der thermischen Beständigkeit des Lagerstahls sowie des verwendeten Schmierstoffs im Gehäuse.
Der Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren Berührung untereinander. Das verringert die Reibung, reduziert die Wärmeentwicklung und führt die Nadeln parallel zur Drehachse.
Die Bezeichnungen P0/PN und ABEC 1 stehen für die normale Standard-Toleranzklasse von Wälzlagern. Sie legt die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für den allgemeinen Maschinenbau fest.
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