NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,73 € | 13,94 € |
| 25 | 1,46 € | 13,21 € |
| 50 | 2,20 € | 12,47 € |
Das Nadellager (massiv) NK26/20 R+1R22X26X20 von NTN bietet bei 22x34x20 mm kompakte radiale Tragfähigkeit mit separatem Innenring und Schmierbohrung.
Das Nadellager (massiv) NK26/20 R+1R22X26X20 von NTN ist ein radiales Wälzlager mit zylindrischen Wälzkörpern für bauraumkritische Lagerstellen. Mit einer Bohrung von 22 mm, einem Außendurchmesser von 34 mm sowie einer Breite von 20 mm nimmt diese einreihige Konstruktion hohe radiale Kräfte auf engem Raum auf. Durch den massiven Außenring behält das Lager auch unter Last seine Formstabilität. Konstrukteure nutzen diese Baugruppe häufig in Getrieben und Führungen, bei denen kompakte Abmessungen und Tragfähigkeit gefragt sind.
Dieses Wälzlager dient der Aufnahme hoher radialer Kräfte bei begrenztem radialem Bauraum. Es findet Verwendung in Getriebeeinheiten sowie Führungen, bei denen Wellen präzise gelagert werden müssen. Das Lager fungiert als Loslager und nimmt rein radiale Lasten auf, während axiale Kräfte über separate Komponenten abzufangen sind. Die schlanke Bauform der Nadeln verteilt die Flächenpressung gleichmäßig über die Laufbahn, wodurch die Einheit auch bei schwingenden Bewegungen ruhig läuft.
Mangels integrierter Dichtung wird der Schutz vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion sichergestellt. Die Ausführung besitzt eine Umfangsnut mit Schmierbohrung im Außenring, was die gezielte Nachschmierung im Gehäuse vereinfacht. Durch den mitgelieferten Innenring muss die Welle nicht selbst als gehärtete Laufbahn ausgeführt sein. Zu beachten sind bei der Montage der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad sowie die standardmäßige Radiallagerluft.
Ausgestattet mit einem Bohrungsdurchmesser von 22 mm am Innenring, einem Außendurchmesser von 34 mm am Außenring sowie einer Gesamtbreite von 20 mm ermöglicht die Einheit eine hohe radiale Tragfähigkeit bei geringem radialem Einbauraum in Getrieben oder Gehäusen.
Der Innenring bildet die gehärtete und geschliffene Laufbahn für die Nadeln, wenn die Welle selbst nicht gehärtet oder oberflächenbehandelt werden kann. Dadurch entfällt ein aufwendiges Schleifen des Wellenzapfens. Zudem lassen sich Innen- und Außenring getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montieren.
Über eine integrierte Umfangsnut und Schmierbohrungen im Außenring gelangt der Schmierstoff direkt in den Bereich der Wälzkörper. Da das Lager offen ausgeführt ist, schützt eine bauseitige Gehäusedichtung vor Schmiermittelverlust sowie eindringenden Partikeln. Schmierfett oder Schmieröl können je nach Aggregat eingesetzt werden.
Die Komponenten mit Stahlblechkäfig sind für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen bleiben Maßhaltigkeit der Ringe und Funktion des Käfigs erhalten. Achten Sie darauf, dass der verwendete Schmierstoff ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen geeignet ist.
Diese Einstufung entspricht der genormten Normaltoleranz für Maß- und Formgenauigkeit bei Industriewälzlagern. Sie definiert die zulässigen Abweichungen von Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf. Für die Mehrzahl der Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau bietet diese Toleranzklasse eine passende Führungsgenauigkeit.
Zylindrische Nadelrollen weisen keine axiale Berührungsfläche auf, die Schubkräfte in Wellenrichtung übertragen könnte. Das Lager arbeitet als reines Loslager und gleicht temperaturbedingte Längenänderungen der Welle aus. Für die Fixierung der Welle in Längsrichtung ist die Kombination mit einem Axial- oder Rillenkugellager erforderlich.