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Kompaktes Nadellager (massiv) NK38/20 von SKF Wälzlager ohne Innenring mit den Abmessungen 38x48x20 mm für radial hoch belastete Konstruktionen.
Das Nadellager (massiv) NK38/20 ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innenring, dessen Nadelkranz direkt auf der Welle abwälzt. Durch die niedrige Bauhöhe bei einem Hüllkreisdurchmesser von 38 mm und einem Außendurchmesser von 48 mm passt diese Baueinheit in Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Das Bauteil von SKF Wälzlager besitzt einen geführten Stahlblechkäfig und ist als offenes Lager konzipiert.
Dieses Wälzlager nimmt rein radiale Kräfte auf und dient als typisches Loslager, das axiale Verschiebungen der Welle im Gehäuse ausgleicht. Einsatzgebiete sind mechanische Antriebe, Getriebe oder Vorrichtungen, bei denen eine gehärtete Wellenoberfläche als Laufbahn zur Verfügung steht. Durch den Verzicht auf einen Innenring sparen Konstrukteure Bauraum und Gewicht. Eine Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff direkt in die Laufbahn.
Beim Einsatz des Modells NK38/20 bildet die Welle die Gegenlaufbahn für die Wälzkörper. Achten Sie auf eine gehärtete und fein bearbeitete Wellenoberfläche, um die vorgesehene Funktion zu erreichen. Das Lager verfügt über eine normale Radiallagerluft und ist in der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, schützt eine externe Gehäusedichtung das Lagerinnere vor Schmutz und hält Schmiermittel im System.
Das Lager weist einen Hüllkreisdurchmesser von 38 mm auf, der dem Innendurchmesser des Nadelkranzes entspricht. Der Außendurchmesser des massiven Außenrings beträgt 48 mm, während die Baubreite bei 20 mm liegt. Diese Dimensionen ermöglichen eine tragfähige Lagerstelle auf engem radialem Raum.
Durch den Wegfall des Innenrings wälzen die Nadeln direkt auf dem Wellenzapfen ab. Dies spart wertvollen radialen Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der Konstruktion. Voraussetzung für diese Bauart ist eine Welle, deren Oberfläche gehärtet sowie geschliffen ist und damit die Funktion des Innenrings übernimmt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten der Außenring und die Wälzkörper ihre Maßstabilität. Wählen Sie den verwendeten Schmierstoff so aus, dass er für die im Betrieb auftretenden Temperaturen in diesem Bereich geeignet ist.
Das Lager verfügt über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen im Außenring. Über diese Kanäle lässt sich Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt zwischen die Nadeln einbringen. Da keine integrierten Dichtscheiben verbaut sind, ist eine externe Gehäuseabdichtung ratsam, um den Schmierstoffverlust zu minimieren.
Der Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander und führt sie in der Laufbahn. Dies verhindert eine gegenseitige Berührung der Wälzkörper, verringert die innere Reibung und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der radialen Kräfte über den gesamten Lagerumfang.
Diese Angabe bezeichnet die genormte Standard-Genauigkeit für Maß- und Formtoleranzen von Wälzlagern. Bauteile dieser Klasse decken die Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Gerätebau ab. Sie unterstützen eine passgenaue Montage in standardisierten Gehäusebohrungen und ein gleichmäßiges Laufverhalten.
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