SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,77 € | 14,68 € |
| 25 | 1,54 € | 13,91 € |
| 50 | 2,31 € | 13,14 € |
Das Nadellager (massiv) NK19/16 von SKF bietet mit den Maßen 19x27x16 mm eine kompakte, hoch belastbare Radiallagerung ohne Innenring für gehärtete Wellen.
Das Nadellager (massiv) NK19/16 ist ein einreihiges, offenes Wälzlager von SKF Wälzlager, das für hohe radiale Kräfte bei minimalem radialem Bauraum konzipiert ist. Die Abmessungen betragen 19 mm Bohrung, 27 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite. Dank der Ausführung ohne Innenring laufen die Nadeln direkt auf der gehärteten Welle. Dies ermöglicht platzsparende Konstruktionen, bei denen herkömmliche Lagerungen mit Innenring zu viel Bauraum beanspruchen würden.
Dieses einreihige Nadellager eignet sich vorrangig für kompakte Bauräume, in denen ausschließlich radiale Kräfte aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzgebiete finden sich in Lagerungen mit begrenztem Einbauraum bei gleichzeitig hohen Radiallasten. Da das Lager keinen Innenring besitzt und als Loslager fungiert, nimmt es keine Axialkräfte auf. Die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung am massiven Außenring erlaubt ein einfaches Nachschmieren direkt über das Gehäuse während des Betriebs.
Beim Einsatz des massiven Lagers ohne Innenring dient der Wellenzapfen unmittelbar als Laufbahn für die Nadelrollen. Voraussetzung für einen verschleißarmen Lauf sind eine gehärtete Oberfläche und eine feine Bearbeitung der Welle. Zudem ist das Lager offen ausgeführt, wodurch Schmierstoffe nicht im Lager gekapselt bleiben. Konstruktiv ist daher eine externe Gehäusedichtung vorzusehen, um Schmutzpartikel fernzuhalten. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Temperaturen von -20 bis +100 Grad.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 19 mm, einen Außendurchmesser von 27 mm sowie eine Breite von 16 mm auf. Da es ohne Innenring ausgeführt ist, entspricht das Innenmaß von 19 mm dem Hüllkreisdurchmesser der Nadeln und damit dem benötigten Durchmesser der Welle.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum und ermöglicht bei gleichem Gehäusedurchmesser den Einsatz einer tragfähigeren Welle. Die Welle übernimmt dabei direkt die Funktion der inneren Laufbahn, weshalb ihre Oberfläche gehärtet und feinstbearbeitet sein muss, um die Belastungen der Nadeln aufzunehmen.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über eine im massiven Außenring eingearbeitete Umfangsnut mit Schmierbohrung. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierstoff gezielt in den Nadelkranz einbringen, was die Wartung im Gehäuse vereinfacht. Als offenes Wälzlager erfordert es eine kontinuierliche Versorgung mit Öl oder Fett.
Der zulässige Betriebsbereich für dieses Nadellager liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Begrenzt wird diese Spanne durch die Maßhaltigkeit der Wälzkörper sowie die thermische Beständigkeit des Schmierstoffs. Der integrierte Stahlblechkäfig behält innerhalb dieses Rahmens seine formstabile Führung der Nadeln bei.
Gefertigt ist das Modell in der normalen Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Normung nach ABEC 1 entspricht. Es verfügt über eine normale Radiallagerluft. Das wirksame Betriebsspiel stellt sich nach dem Einbau ein und hängt wesentlich von den Abmaßen der Welle sowie der Gehäusebohrung ab.
Eine zusätzliche Gehäuseabdichtung oder separate Radial-Wellendichtringe sind ratsam, da das Lager werksseitig ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird. Ohne externen Schutz kann Schmierstoff unkontrolliert entweichen, während Fremdkörper oder Feuchtigkeit ungehindert in den Wälzbereich gelangen und Verschleiß verursachen.
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