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Das Nadellager (massiv) NA4919 von NKE Steyr bietet eine kompakte Lagerstelle mit Innenring für radiale Lasten bei 95x130x35 mm.
Das Nadellager (massiv) NA4919 von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager mit massivem Außenring und separatem Innenring. Bei Hauptabmessungen von 95 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite nimmt diese Baueinheit radiale Kräfte auf engem Bauraum auf. Durch den massiven Aufbau eignet sich das Lager für Konstruktionen, bei denen mechanische Stabilität im Vordergrund steht.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem in Industrieanwendungen und im allgemeinen Maschinenbau für Lagerungsstellen, die eine reine Führung radialer Kräfte erfordern. Da Nadellager keine Axialkräfte aufnehmen, führt das NA4919 Wellen ausschließlich in radialer Richtung. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper und ermöglicht einen zulässigen Betriebsbereich von -20 bis +100 Grad Celsius. Die Ausführung entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Durch den zugehörigen Innenring stellt das Lager keine besonderen Anforderungen an die Härte der Wellenoberfläche, sodass ungehärtete Wellensitze möglich sind. Das offene Design ohne integrierte Dichtung verlangt eine saubere Einbauumgebung oder externe Dichtelemente. Zur Nachschmierung im laufenden Betrieb verfügt der Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Die normale Radiallagerluft dient im Standardbetrieb einer zuverlässigen Führung ohne unzulässiges Klemmen.
Das Nadellager weist einen Innendurchmesser von 95 mm am Innenring, einen Außendurchmesser von 130 mm am Außenring sowie eine Gesamtbreite von 35 mm auf. Diese Maße definieren den radialen und axialen Platzbedarf für den Einbau in das Gehäuse.
Der Innenring dient den Nadelrollen als definierte Laufbahn. Dadurch muss die Welle selbst nicht als Wälzkörperlaufbahn feinstbearbeitet sein. Bei Bedarf lässt sich der Innenring getrennt vom Außenring und Nadelkranz montieren, was den Einbau erleichtert.
Das Lager verfügt über eine Umfangsnut mit integrierten Schmierbohrungen am Außenring. Schmierstoff gelangt so von außen direkt zwischen die Nadeln. Da die Bauform offen ausgeführt ist, sollte das Lager über externe Dichtelemente vor Verunreinigungen geschützt und regelmäßig mit Schmierstoff versorgt werden.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das werksseitige Radialspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist so ausgelegt, dass das Lager nach dem Einbau bei Standardpassungen betriebssicher läuft, ohne zu klemmen oder unzulässiges Spiel aufzuweisen.
Der zulässige Betriebsbereich für das Lager liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Begrenzt wird dieser Bereich maßgeblich durch den eingebauten Stahlblechkäfig und die Maßstabilität der Stahlringe. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist dieser Temperaturbereich ebenfalls zu berücksichtigen.
Dieses Wälzlager ist in der Normtoleranzklasse P0/PN gefertigt, was im US-amerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 entspricht. Es bietet die im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau übliche Maß- und Laufgenauigkeit für zylindrische Sitze.
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