SKF
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| 35 | 3,14 € | 28,19 € |
Das Nadellager (massiv) NK50/25 von SKF bietet mit 50x62x25 mm eine kompakte, hoch belastbare Lagerung direkt auf der Welle.
Das Nadellager (massiv) NK50/25 nimmt bei geringem radialem Bauraum hohe Radialkräfte auf. Als offenes, einreihiges Nadellager ohne eigenen Innenring laufen die zylindrischen Wälzkörper direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Ein Stahlblechkäfig führt die Lagernadeln, während die Umfangsnut mit Schmierbohrung im massiven Außenring die Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb erleichtert. Die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 definiert die Fertigungsgenauigkeit der Lagereinheit.
Die Ausführung ohne Innenring spart radialen Bauraum und ermöglicht besonders kompakte Gehäusebohrungen bei unverändert hoher radialer Belastbarkeit. Die Lagereinheit fungiert als Loslager, sodass axiale Längenänderungen der Welle infolge thermischer Einflüsse reibungsarm ausgeglichen werden. Konstruktionen im Maschinenbau und in Getrieben profitieren von der geringen radialen Schnittstelle und der direkten Führung der Wälzkörper auf der Welle.
Weil die Nadeln unmittelbar auf dem Wellenzapfen abrollen, muss die Gegenlauffläche der Welle gehärtet und feingeschliffen ausgeführt sein. Als offenes Lager besitzt das NK50/25 keine integrierten Dichtungen, weshalb externe Dichtelemente im Gehäuse Schmierstoffverlust und Schmutzeintrag vermeiden sollen. Die Auslegung deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ab, abgestimmt auf die normale Radiallagerluft der Einheit.
Dieses Wälzlager verbindet einen spanend gefertigten Außenring mit hoher radialer Tragfähigkeit bei geringer Bauhöhe. Es verzichtet auf einen separaten Innenring, wodurch sich das Lager direkt auf einer passend bearbeiteten Welle montieren lässt. Das spart radialen Bauraum und Gewicht bei kompakten Konstruktionen.
Die Bohrung beträgt 50 mm, was dem Hüllkreisdurchmesser unter den Nadeln entspricht. Der Außendurchmesser des massiven Außenrings liegt bei 62 mm und die Lagerbreite misst 25 mm. Diese Abmessungen erlauben eine platzsparende Integration in Gehäusebohrungen.
Weil kein Innenring vorhanden ist, dient der Wellenzapfen unmittelbar als Gegenlaufbahn für die Wälzkörper. Die Welle muss gehärtet, geschliffen und frei von Riefen sein. Eine unzureichende Oberflächengüte führt zu vorzeitigem Verschleiß und beeinträchtigt die Laufruhe.
Der Außenring verfügt über eine praktische Umfangsnut sowie Schmierbohrungen. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch direkt von außen in das Lager einbringen. Weil das Lager offen ausgeführt ist, benötigt die Konstruktion externe Gehäusedichtungen, um das Schmiermittel im Lagerbereich zu halten.
Das Nadellager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Formstabilität. Bei der Schmierstoffwahl sollten Sie darauf achten, dass das verwendete Öl oder Fett diese Temperaturen ebenfalls abdeckt.
Die normale Radiallagerluft sorgt im eingebauten Zustand für den nötigen Bewegungsspielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Sie gleicht betriebsbedingte Erwärmungen aus und trägt dazu bei, dass das Lager ohne Verspannung abrollt. Das Maß der Welle beeinflusst das finale Betriebsspiel entscheidend.
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