NTN
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Das Nadellager (massiv) 8E-NK39X65X18-3 von NTN bietet eine kompakte Lösung für hohe Radialbelastungen bei Abmessungen von 39x65x18 mm.
Das Nadellager (massiv) 8E-NK39X65X18-3 nimmt als offenes Wälzlager hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum auf. Durch den massiven Außenring zeichnet sich die Konstruktion durch Formstabilität und Belastbarkeit aus. Mit einer Bohrung von 39 mm, einem Außendurchmesser von 65 mm und einer Breite von 18 mm eignet sich diese Komponente für präzise Wellenführungen im allgemeinen Maschinenbau. NTN fertigt dieses Nadellager in Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), wodurch es gängigen industriellen Fertigungsstandards entspricht.
Dieses massive Nadellager findet vor allem dort Verwendung, wo eine hohe radiale Tragfähigkeit bei radial eng begrenztem Bauraum gefordert ist. Typische Einsatzfelder umfassen Lagerstellen mit reiner Radialbelastung und durchgehenden Wellenführungen. Da Nadelrollen eine linienförmige Berührung aufweisen, verteilt das Lager radiale Kräfte gleichmäßig über die Lauffläche. Für axiale Lasten ist diese Bauform nicht vorgesehen, weshalb Konstrukteure eine separate axiale Führung der Welle einplanen sollten.
Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, gelangt das Schmiermittel ungehindert an Rollen und Laufbahnen. Das Bauteil lässt sich direkt in den Öl- oder Fettkreislauf der Maschine einbinden. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadeln vibrationsarm und eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Die normale Radiallagerluft unterstützt im Verbund mit der Toleranzklasse P0/PN ein gleichmäßiges Laufverhalten bei standardisierten Wellenpassungen.
Die Hauptabmessungen betragen 39 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 65 mm für den Außendurchmesser sowie eine Baubreite von 18 mm. Diese Maße definieren den benötigten Einbauraum im Gehäuse und auf der Welle. Bei der Auslegung der Lagerstelle sind diese Werte mit den Anschlussmaßen abzugleichen.
Dieses Modell besitzt keine werkseitigen Dichtscheiben. Die Schmierstoffversorgung erfolgt über das umgebende System, etwa über ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder eine regelmäßige Fettnachschmierung. Gleichzeitig müssen externe Gehäusedichtungen das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit verhindern, um vorzeitigen Verschleiß an den Laufbahnen zu vermeiden.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem Standard-Betriebsspiel nach Industrienormen. Dieser Wert bietet das notwendige radiale Spiel zwischen Nadeln und Laufbahnen, um die betriebsbedingte Wärmeausdehnung bei üblichen Wellen- und Gehäusepassungen auszugleichen. Das Lager läuft dadurch vibrationsarm und ohne unnötige innere Verspannung.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch den werkseitigen Stahlblechkäfig und die Formstabilität der massiven Lagerringe ermöglicht. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser für die im Betrieb auftretenden Temperaturen in diesem Bereich geeignet ist.
Diese Klassifizierung kennzeichnet die normale Standard-Genauigkeit für Wälzlager. Maß-, Form- und Laufgenauigkeit bewegen sich innerhalb der international festgelegten Standardgrenzen. Für industrielle Standardanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine verlässliche Montagebasis ohne erhöhte Bearbeitungskosten der Anschlussbauteile.
Der Käfig trennt die rollenden Nadeln voneinander und führt sie parallel zur Rotationsachse. Dadurch wird der direkte Kontakt zwischen den Wälzkörpern verhindert, was Reibung und Geräuschentwicklung verringert. Stahlblech zeichnet sich dabei durch geringes Eigengewicht, mechanische Stabilität und Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen aus.