RNA6914 -ZW Nadellager (Massiv) von INA
RNA6914 -ZW Nadellager (Massiv) von INA

INA

Nadellager (Massiv) INA RNA6914 -ZW

Technische Daten
 
Innendurchmesser
80 mm
Außendurchmesser
100 mm
Breite
54 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Innenring
ohne Innenring
Temperaturbereich
-20 bis +100 °C
Schmierung
Umfangsnut mit Schmierbohrung(en)
Nadelreihen
zweireihiges Lager
Gewicht
0,851 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Nadellager (Massiv) INA RNA6914 -ZW
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Nadellager (Massiv) INA RNA6914 -ZW

Kompaktes Nadellager (massiv) RNA6914 -ZW von INA ohne Innenring für hohe Radialkräfte bei 80 mm Wellendurchmesser und 54 mm Baubreite.

Das Nadellager (massiv) RNA6914 -ZW von INA ist ein radiales Wälzlager mit massivem Außenring, das speziell für Konstruktionen mit gehärteter Welle ausgelegt ist. Durch den Verzicht auf einen eigenen Innenring beansprucht dieses Wälzlager minimalen radialen Bauraum. Mit einem Hüllkreis von 80 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 54 mm nimmt die Baueinheit hohe radiale Belastungen auf. Die offene Bauart erleichtert die Zirkulation von Schmierstoffen im laufenden Betrieb.

Wofür eignet sich das zweireihige Nadellager RNA6914 -ZW?

Diese Lagereinheit kommt bei Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Raum wirken. Da das Lager keine axialen Führungskräfte aufnimmt, dient es rein als Loslager. Die zweireihige Nadelführung verteilt die einwirkende Radiallast auf eine breite Auflagefläche. Voraussetzung für den Einsatz ist eine direkt als Laufbahn bearbeitete und gehärtete Welle, die den Kontakt zu den Wälzkörpern herstellt.

Welche Vorteile bringt der Verzicht auf einen Innenring?

Durch den fehlenden Innenring lässt sich die Welle bei gegebenem Gehäusedurchmesser im Vergleich zu Lagern mit Innenring stärker dimensionieren. Das erhöht die Steifigkeit der gesamten Konstruktion. Eine integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen im Außenring leitet Schmierstoff gezielt an die zwei Nadelreihen weiter. Der Stahlblechkäfig führt die Nadeln bei dynamischen Belastungen und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung.

Welche Maße weist das Nadellager RNA6914 -ZW auf?

Das Lager verfügt über einen Hüllkreisdurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Baubreite von 54 mm. Da es sich um eine Ausführung ohne Innenring handelt, bildet die Welle mit 80 mm Nenndurchmesser die direkte Gegenlaufbahn der Wälzkörper.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen ZW bei diesem Nadellager?

Das Nachsetzzeichen ZW kennzeichnet eine zweireihige Ausführung des Nadelkranzes. Gegenüber einreihigen Varianten verdoppelt diese Bauweise die tragenden Nadelreihen innerhalb des massiven Außenrings, was die radiale Belastbarkeit bei kompakter Bauweise maßgeblich erhöht.

In welchem Temperaturbereich arbeitet das Nadellager (massiv) RNA6914 -ZW?

Das Lager von INA ist für einen Betriebsbereich von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Temperaturbereich wird durch die Materialeigenschaften des Außenrings und des verbauten Stahlblechkäfigs gestützt, sofern das verwendete Schmiermittel diese Einsatztemperaturen ebenfalls abdeckt.

Wie wird das Nadellager RNA6914 -ZW im Betrieb geschmiert?

Der massive Außenring besitzt eine außenliegende Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Über diese Vorrichtung gelangt das Schmiermittel von außen direkt zwischen die beiden Nadelreihen und den Käfig. Da das Lager offen konstruiert ist, muss das umgebende Gehäuse die Abdichtung übernehmen.

Welche Lagerluft und Toleranzklasse gelten für dieses Wälzlager?

Das Lager wird in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) gefertigt und weist eine normale Radiallagerluft auf. Das Betriebsspiel ergibt sich im eingebauten Zustand wesentlich aus der Maßhaltigkeit der Welle und der Bohrungstoleranz des Aufnahmegehäuses.

Kann das Nadellager RNA6914 -ZW axiale Kräfte aufnehmen?

Nein, dieses Nadellager fungiert rein als Loslager und nimmt ausschließlich radiale Kräfte auf. Axiale Verschiebungen der Welle gleicht das Bauteil reibungsarm aus. Treten in der Konstruktion zusätzliche Axialkräfte auf, müssen separate Axiallager die axiale Führung der Welle übernehmen.

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