INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,74 € | 33,04 € |
| 35 | 3,47 € | 31,31 € |
Das Nadellager (massiv) NA49/32 von INA bietet hohe radiale Belastbarkeit bei kompakten Abmessungen von 32x52x20 mm inklusive eigenem Innenring.
Das Nadellager (massiv) NA49/32 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager mit spanend gefertigtem Außenring und Innenring. Es nimmt hohe radiale Kräfte bei geringem radialem Bauraumbedarf auf. Durch den vorhandenen Innenring benötigt die Welle keine gehärtete und geschliffene Laufbahn. INA fertigt dieses Lager in der Standard-Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft, was einen gleichmäßigen Rundlauf in gängigen Industrieanwendungen unterstützt.
Dieses Nadellager kommt vorrangig als Loslager für rein radiale Belastungen zum Einsatz. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen und Wellenlagerungen, bei denen der Einbauraum in radialer Richtung begrenzt ist. Der massive Außenring führt die Nadeln formstabil. Für Axialkräfte ist die Konstruktion bauartbedingt nicht ausgelegt, weshalb eine separate axiale Führung der Welle erforderlich ist.
Der integrierte Innenring erlaubt die Montage auf ungehärteten Wellenwerkstoffen, was den Fertigungsaufwand der Anschlusskonstruktion verringert. Für eine gleichmäßige Nachschmierung im Betrieb ist der Außenring mit einer Umfangsnut sowie Schmierbohrungen versehen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und verteilt den Schmierstoff an den Kontaktflächen. In Verbindung mit dem offenen Aufbau lässt sich das Bauteil unkompliziert in bestehende Schmierstoffkreisläufe einbinden.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser (Bohrung) von 32 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Gesamtbreite von 20 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Austausch in genormten Lagerstellen vergleichbarer Baugröße.
Der separate Innenring dient als präzise geschliffene Laufbahn für den Nadelkranz. Dadurch muss die Welle selbst nicht gehärtet oder feinstbearbeitet sein. Bei Bedarf lässt sich der Innenring getrennt montieren, was den Einbau in engen Maschinenbaugruppen erleichtert.
Für den Schmierstoffzutritt besitzt das Lager eine außenliegende Umfangsnut mit Schmierbohrung. Über diese Nut gelangt Fett oder Schmieröl direkt durch den Außenring in das Innere zu den Wälzkörpern. Dies vereinfacht die regelmäßige Wartung über Schmiernippel am Gehäuse.
P0 bezeichnet die genormte Standard-Toleranzklasse für Maß- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern, im angloamerikanischen Raum auch als ABEC 1 deklariert. Sie deckt die Anforderungen der meisten regulären Industriegetriebe und Wellenlagerungen ohne Sonderanforderungen vollständig ab.
Der zulässige Betriebsbereich für das Lager liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie die massiven Ringe behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Bei der Auslegung ist sicherzustellen, dass der gewählte Schmierstoff denselben Temperaturbereich abdeckt.
Als offenes Lager weist die Konstruktion keine integrierten Dichtlippen auf, wodurch Reibung und Wärmeentwicklung minimiert werden. Um das Lagerinnere vor Schmutz, Staub oder Feuchtigkeit zu schützen, muss die Abdichtung extern über das umgebende Gehäuse oder Wellendichtringe erfolgen.
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