NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,90 € | 36,01 € |
| 35 | 3,79 € | 34,12 € |
Das offene Nadellager (massiv) NK1A59/22 A von NTN bietet mit den Maßen 22x39x23 mm eine radial hoch belastbare Lagerung ohne Innenring.
Das Nadellager (massiv) NK1A59/22 A gehört zur Gruppe der massiven Wälzlager. Die einreihige Ausführung ohne Innenring nutzt die Oberfläche der Welle direkt als Laufbahn, wodurch sich radialer Bauraum einsparen lässt. NTN fertigt dieses Modell in der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft. Zusammen mit dem Stahlblechkäfig ist die Einheit für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Die massive Bauform nimmt hohe Radiallasten bei geringem radialem Einbauraum auf. Typische Einsatzfelder sind kompakte Lagerstellen mit gehärteten Wellenbahnen, bei denen kein Platz für einen separaten Innenring zur Verfügung steht. Als Loslager führt die Einheit die Welle radial, lässt jedoch axiale Verschiebungen zu. Durch den Außendurchmesser von 39 mm und die Breite von 23 mm entsteht eine raumsparende Lagerstelle.
Da das Lager ohne Innenring konzipiert ist, dient die Welle den Wälzkörpern unmittelbar als Laufbahn und muss entsprechend gehärtet sowie feingeschliffen sein. Das Bauteil verfügt über keine Schmierbohrung im Außenring. Das offene Lager ist daher auf eine Schmierung über das umgebende Gehäuse angewiesen, um den Schmierfilm im Betrieb aufrechtzuerhalten.
Mit einer Bohrung von 22 mm, einem Außendurchmesser von 39 mm und einer Baubreite von 23 mm weist die Baueinheit kompakte Abmessungen auf. Diese Werte beziehen sich auf das einreihige Nadellager mit massivem Außenring und geführtem Stahlblechkäfig.
Bei dieser Bauform laufen die Wälzkörper direkt auf dem Wellenzapfen. Sie sparen dadurch das radiale Maß eines separaten Innenrings ein. Damit die Konstruktion verschleißarm arbeitet, muss die Welle gehärtet, feinstbearbeitet und präzise auf den Bohrungsdurchmesser von 22 mm abgestimmt sein.
Da das Lager ohne Schmierbohrung im Außenring und ohne Dichtungen ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über das Gehäuse. Schmierfett oder Schmieröl wird direkt an die Lagerstelle geleitet. Eine externe Gehäusedichtung schützt vor eindringenden Verunreinigungen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne durch den formstabilen Stahlblechkäfig und das Lagermaterial. Bei der Auslegung sollten Sie darauf achten, dass auch der verwendete Schmierstoff für diese Betriebstemperaturen geeignet ist.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN entspricht das Modell den ABEC-1-Vorgaben für übliche Industrieanwendungen. Die Lagerluft liegt in der normalen Standardklasse, sodass sich in Kombination mit einer maßhaltigen Welle ein passendes Betriebsspiel einstellt.