INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,77 € | 147,91 € |
| 20 | 15,56 € | 140,12 € |
Das Nadellager (massiv) NA4917 von INA bietet mit Innenring und 85x120x35 mm kompakte Maße für hohe radiale Belastungen.
Das Nadellager (massiv) NA4917 von INA ist ein einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit begrenztem radialem Bauraum. Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 35 mm vereint diese Ausführung geringe radiale Bauhöhe mit hoher Tragfähigkeit. Die Bauart verfügt über einen massiven Außenring sowie einen separaten Innenring. Diese offene Ausführung kommt vor allem dort zum Tragen, wo bei kleinem Einbauraum eine präzise Führung der Welle verlangt wird.
Konstruktionen mit hohen Radialkräften nutzen die linienförmigen Berührungsflächen der zylindrischen Nadelrollen. Als Loslager nimmt die Einheit vor allem radiale Kräfte auf und kann axiale Verschiebungen der Welle innerhalb des Lagers ausgleichen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau und in Getriebeeinheiten. Die ungedichtete Bauform erlaubt die direkte Anbindung an zentrale Schmiersysteme mit Schmieröl oder Fließfett.
Dank des beiliegenden Innenrings entfällt die Notwendigkeit einer gehärteten und geschliffenen Wellenlaufbahn. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius. Über die im Außenring integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung gelangt Schmierstoff direkt an die Laufbahnen. Da es sich um ein offenes Lager mit normaler Radiallagerluft und Toleranzklasse P0/PN handelt, schützt eine gehäuseseitige Abdichtung vor Schmutzeintrag.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 35 mm auf. Durch die massive Bauweise von Innen- und Außenring ergibt sich ein stabiler Querschnitt, der speziell auf radiale Kraftübertragung ausgelegt ist.
Der Außenring besitzt eine Umfangsnut mit Schmierbohrung, über die Schmierstoff von außen zugeführt werden kann. Weil es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, benötigt die Lagerstelle eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett sowie eine Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Schmutzpartikeln.
Die normale Lagerluft bezeichnet das serienmäßige radiale Spiel zwischen den Nadelrollen und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Bereich dient dazu, dass das Lager nach dem fachgerechten Einbau unter üblichen Betriebsbedingungen rund läuft, ohne sich unzulässig zu verspannen.
Der separate Innenring fungiert als präzise Laufbahn für den Nadelkranz. Dadurch muss die Welle nicht extra gehärtet werden. Zudem erleichtert der getrennte Ring den Montageprozess, da Sie Welle und Gehäuse unabhängig voneinander zusammenfügen können.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius. Ausschlaggebend für diese Spanne sind der verbaute Stahlblechkäfig sowie die thermische Stabilität der Lagerringe. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser für denselben Temperaturbereich spezifiziert ist.
Diese Einstufung entspricht der genormten Standard-Genauigkeit für Wälzlager in der Industrietechnik. Maß-, Form- und Rundlauftoleranzen liegen in diesem Bereich für den Großteil des allgemeinen Maschinenbaus im geforderten Rahmen, sodass für Standardanwendungen keine Sondergenauigkeiten erforderlich sind.
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