INA
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Das Nadellager (massiv) NA4836 -C3 von INA bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakten Abmessungen von 180x225x45 mm und erhöhter C3-Radiallagerluft.
Das Nadellager (massiv) NA4836 -C3 von INA ist ein einreihiges Wälzlager mit Innenring, das speziell für schwere Radiallasten bei begrenztem Bauraum ausgelegt ist. Mit einer Bohrung von 180 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm und einer Breite von 45 mm stützt das offene Lager hohe Kräfte auf Wellenführungen ab. Ausgestattet mit einem stabilen Stahlblechkäfig und einer Schmiernut samt Schmierbohrung im Außenring gelangt das Schmiermittel direkt an die Wälzkörper. Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses massive Nadellager kommt vor allem bei Lagerungen zum Einsatz, die rein radiale Belastungen aufnehmen und kompakte Querschnitte bei großem Wellendurchmesser erfordern. Da die Konstruktion als Loslager fungiert, gleicht sie axiale Verschiebungen der Welle im Betrieb spannungsfrei aus. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau bei hohen Radialkräften. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad, wodurch sich das Lager für thermisch anspruchsvolle Umgebungen eignet.
Die Angabe C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber dem Standardwert. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Nadeln und Laufbahnen trägt dazu bei, ein Klemmen zu verhindern, falls Temperaturunterschiede auftreten oder feste Passungssitze zu einer radialen Verengung führen. Der enthaltene Innenring erspart das separate Härten und Schleifen der Welle. Da es sich um eine offene Variante ohne integrierte Dichtung handelt, dichten Sie das Lagergehäuse extern ab. Die Schmiernut mit Schmierbohrungen vereinfacht zudem das regelmäßige Nachschmieren.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 180 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm sowie eine Breite von 45 mm auf. Durch diese Maße eignet sich die massive Baureihe von INA für Konstruktionen mit großen Wellendurchmessern, bei denen der radiale Bauraum gering gehalten werden muss.
Der Innenring dient als gehärtete und geschliffene Laufbahn für den Nadelkranz auf der Welle. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, den Wellensitz separat zu bearbeiten. Bei der Montage lässt sich der Innenring getrennt aufziehen, was den Einbau auf der 180-mm-Welle erleichtert.
Die Kennzeichnung C3 bedeutet vergrößerte Radiallagerluft. Sie bietet Sicherheitsreserven, wenn betriebsbedingte Erwärmungen oder stramme Passungssitze das Spiel im Betrieb verringern. Auf diese Weise bleibt das Wälzlager leichtgängig, und thermische Ausdehnungen von Welle oder Gehäuse führen nicht zu unzulässigen Verspannungen.
Für die Schmierstoffzufuhr verfügt der Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Über diese Nut gelangt Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar an den Stahlblechkäfig und die Wälzkörper. Da das Lager offen gefertigt ist, muss die Lagerstelle durch externe Gehäusedichtungen vor Schmutz geschützt werden.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +100 Grad. Innerhalb dieser Spanne behalten der Außenring, der Innenring und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Achten Sie bei der Auswahl des Schmierstoffs darauf, dass Schmierfett oder Schmieröl ebenfalls für diese Einsatztemperaturen ausgelegt ist.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, die auch unter der Bezeichnung ABEC 1 bekannt ist. Diese Standardgenauigkeit deckt die üblichen Maß- und Rundheitsanforderungen im industriellen Anlagen- und Maschinenbau ab und ermöglicht einen reibungslosen Austausch bei standardisierten Lagersitzen.
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