INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,03 € | 19,59 € |
| 25 | 2,06 € | 18,56 € |
| 50 | 3,09 € | 17,53 € |
Das Nadellager (massiv) NKI17/20 -C3 von INA vereint hohe radiale Tragfähigkeit mit kompakten Abmessungen von 17x29x20 mm für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das Nadellager (massiv) NKI17/20 -C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von INA, das trotz geringer radialer Bauhöhe erhebliche Kräfte aufnimmt. Mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 29 mm und einer Breite von 20 mm eignet sich dieses Wälzlager für kompakte Konstruktionen im Maschinenbau. Das Lager verfügt über einen massiven Außenring, einen Innenring sowie einen Stahlblechkäfig. Über die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung lässt sich der Schmierstoff direkt in die Laufbahn leiten.
Konstrukteure setzen dieses Nadellager vor allem dort ein, wo hohe radiale Belastungen auf engem Bauraum wirken. Durch den Innenring benötigt die Welle keine gehärtete und geschliffene Lauffläche, was den Fertigungsaufwand auf der Welle reduziert. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Lagerungsstellen mit hohen radialen Lasten. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtungen handelt, ist eine Einbindung in das vorhandene Gehäuseschmiersystem oder eine externe Abdichtung der Baugruppe erforderlich.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Diese Eigenschaft gleicht wärmebedingte Ausdehnungen von Welle oder Gehäuse im laufenden Betrieb aus, ohne dass die Wälzkörper klemmen. Bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +100 Grad bleibt das Lagerspiel dadurch im vorgesehenen Rahmen. Die Ausführung in Toleranzklasse P0 (ABEC 1) definiert zudem standardisierte Einbaumaße und unterstützt den gleichmäßigen Lauf im Zusammenspiel mit dem geführten Stahlblechkäfig.
Mit einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 29 mm und einer Baubreite von 20 mm entspricht das Lager den genormten Vorgaben. Durch diese standardisierten Abmessungen der Toleranzklasse P0 lässt sich das Bauteil passgenau in Gehäusebohrungen und auf entsprechenden Wellensitzen montieren.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Ein größeres internes Spiel verhindert eine unzulässige Vorspannung, wenn betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Es sorgt für den nötigen Freilauf der Nadeln.
Ein Nadellager mit Innenring erlaubt den direkten Einsatz auf ungehärteten oder unbearbeiteten Wellen. Der Innenring dient als definierte Laufbahn für die Nadeln, sodass die Welle selbst nicht induktiv gehärtet oder feinstgeschliffen sein muss. Dies erleichtert die Konstruktion und vereinfacht den Austausch bei Reparaturen.
Der massive Außenring ist mit einer Umfangsnut und Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen gelangt Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt zwischen die Nadeln und den Stahlblechkäfig. Eine kontinuierliche Schmiermittelversorgung mindert den Verschleiß und unterstützt den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad.
Als offenes Lager verfügt diese Ausführung über keine integrierten Dichtungen. Schmierstoff gelangt ungehindert an die Wälzkörper, während das Lager gleichzeitig gegen Schmutzpartikel von außen geschützt werden muss. In der Regel übernehmen separate Dichtringe oder das umgebende Maschinengehäuse den Schutz der Lagerstelle.
Das Nadellager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieses Spektrums behalten der Stahlblechkäfig und die massiven Lagerringe ihre Formstabilität. Bei der Auslegung der Schmierung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für denselben thermischen Einsatzbereich freigegeben ist.
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