NKE
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Das zweireihige Nadellager (massiv) NA6914 von NKE Steyr mit Innenring nimmt bei 70x100x54 mm kompakten Bauraum und hohe Radialkräfte auf.
Das Nadellager (massiv) NA6914 ist ein offenes Wälzlager mit Innenring für Konstruktionen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Raum wirken. Die Ausführung besitzt eine Bohrung von 70 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 54 mm. Gefertigt von NKE Steyr in Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1), führt der integrierte Stahlblechkäfig zwei parallele Nadelreihen gleichmäßig. Über die Umfangsnut mit Schmierbohrung lässt sich der Schmierstoff direkt in das Innere der Lagerstelle leiten.
Konstrukteure nutzen dieses zweireihige Lager vor allem für Lagerstellen mit rein radialen Belastungen und begrenztem radialem Bauraum. Da Nadellager konstruktionsbedingt keine axialen Kräfte aufnehmen, dient das Bauteil primär als reines Loslager. Die Kombination aus massivem Außenring und separatem Innenring erlaubt den Einsatz auch auf Wellen, deren Oberfläche nicht gehärtet oder geschliffen ist.
Der mitgelieferte Innenring vereinfacht die Montage, da keine gehärtete Wellenlaufbahn erforderlich ist. Zudem erleichtert die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen die kontinuierliche Schmierstoffversorgung im Betrieb. Beachten Sie bei der Auslegung die offene Bauform: Das Lager benötigt eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die normale Radiallagerluft deckt standardmäßige thermische Bedingungen im Bereich von -20 bis +100 Grad ab.
Die Maße betragen 70 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 100 mm für den Außendurchmesser und 54 mm für die Breite. Dank der breiten Ausführung mit zwei Nadelreihen nimmt das Bauteil hohe radiale Kräfte bei kompaktem Außendurchmesser auf.
Ein mitgelieferter Innenring ermöglicht den Einbau auf Wellen, deren Oberfläche nicht gehärtet oder geschliffen ist. Er dient den Nadelkränzen als definierte Laufbahn und verhindert, dass die Wälzkörper direkt auf dem Wellenwerkstoff abrollen. Das vereinfacht die Wellenfertigung.
Über eine Umfangsnut und Schmierbohrungen im Außenring gelangt Fett oder Öl direkt in den Nadelbereich. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbau eine externe Gehäuseabdichtung, um Schmierstoffverlust und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu vermeiden.
Zwei parallele Nadelreihen verteilen die auftretende Radialkraft auf eine größere Stützfläche als einreihige Ausführungen. Dadurch eignet sich diese Bauform für Lagerstellen mit schweren Radiallasten, bei denen der radiale Bauraum begrenzt, aber genügend axiale Einbaubreite auf der Welle vorhanden ist.
Für dieses Wälzlager ist ein Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad vorgesehen. Maßgeblich für den sicheren Betrieb in diesem Fenster ist neben der Werkstoffstabilität vor allem das gewählte Schmiermittel, das für die jeweilige Einsatztemperatur der Lagerung ausgelegt sein sollte.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN (vergleichbar mit ABEC 1) besitzt das Modell eine normale Radiallagerluft. Diese Auslegung entspricht dem industriellen Standard für zylindrische Lagersitze, sofern keine außergewöhnlichen Temperaturunterschiede oder besonderen Passungsanforderungen ein größeres Betriebsspiel verlangen.
NKE AUSTRIA GmbH
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