ZEN
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Kompaktes Nadellager (massiv) HJ283716 von ZEN mit 44,45 mm Bohrung, offenem Aufbau und robustem Stahlblechkäfig für anspruchsvolle Radiallasten im Maschinenbau.
Das Nadellager (massiv) HJ283716 zeichnet sich durch einen massiven Außenring sowie zylindrische Wälzkörper aus. Diese Bauform nimmt hohe radiale Kräfte auf kleiner radialer Bauhöhe auf. Mit einer Bohrung von 44,45 mm, einem Außendurchmesser von 58,738 mm und einer Breite von 25,4 mm eignet sich das Wälzlager für platzsparende Konstruktionen. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Lagernadeln präzise und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung im Betrieb bei.
Die Konstruktion kommt dort zum Tragen, wo hohe Radialkräfte bei beengten radialen Einbauverhältnissen übertragen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei kompakten Wellenlagerungen. Da das Lager keine integrierte Dichtung besitzt, lässt es sich direkt in bestehende Schmierkreisläufe mit Öl oder Fett einbinden. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad deckt dabei gängige industrielle Einsatzbedingungen ab.
Das offene Nadellager verlangt eine saubere Einbauumgebung sowie eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 steht für definierte Genauigkeit nach industriellen Normen. Bei der Montage ist die normale Radiallagerluft zu berücksichtigen. Passungswahlen auf Welle und Gehäuse beeinflussen das verbleibende Betriebsspiel direkt, weshalb eine genaue Maßhaltigkeit der Anschlussteile entscheidend ist.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 44,45 mm, einen Außendurchmesser von 58,738 mm und eine Gesamtbreite von 25,4 mm. Diese Maße bieten eine hohe radiale Tragfähigkeit bei vergleichsweise geringer Wandstärke des Außenrings.
Die offene Konstruktion ohne schleifende Deckscheiben oder Dichtlippen ermöglicht eine ungehinderte Versorgung mit externen Schmierstoffen wie Getriebeöl oder Fließfett. Dadurch entstehen geringere Reibungsverluste im System. Die Abdichtung gegenüber Staub und Schmutzpartikeln muss bei dieser Bauform konstruktiv über das umgebende Gehäuse erfolgen.
Der Stahlblechkäfig hält die einzelnen Nadelrollen auf konstantem Abstand zueinander. Er verhindert den direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper, verringert die Reibungswärme und trägt zu einem ruhigen Lauf bei. Zudem zeichnet sich Stahlblech durch Formstabilität innerhalb des angegebenen Temperaturbereichs von -20 bis +100 Grad aus.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellerseitig vorgesehene innere Radialspiel zwischen Nadelrollen und Laufbahnen im Auslieferungszustand. Sie dient als Ausgangsbasis für die Auslegung der Wellen- und Gehäusepassungen. Nach dem Einbau verringert sich dieses Spiel konstruktionsbedingt, sodass im Betrieb ein kontrollierter Lauf resultiert.
Die Toleranzklasse P0/PN entspricht der Standardgenauigkeit nach gängigen Wälzlagernormen, im angloamerikanischen Raum auch als ABEC 1 bezeichnet. Sie definiert zulässige Abweichungen für Maße, Rundlauf und Planlauf. Diese Toleranzstufe deckt industrielle Standardanwendungen im allgemeinen Maschinenbau ab.
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