ZEN
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Das Nadellager (massiv) HJ223020 von ZEN nimmt bei kompakten Abmessungen von 34,925 x 47,625 x 31,75 mm hohe radiale Kräfte auf.
Mit dem Nadellager (massiv) HJ223020 wählen Konstrukteure und Instandhalter ein hoch belastbares Wälzlager für radial beanspruchte Lagerstellen. Die massive Ausführung zeichnet sich durch formstabile Ringe aus, die den Einbau in präzise gefertigte Gehäusebohrungen erleichtern. Durch die schlanken Nadelrollen baut diese Konstruktion radial sehr flach, während die Lagerbreite von 31,75 mm eine breite Auflagefläche für einwirkende Führungskräfte bereitstellt.
Dieses massive Nadellager kommt primär dort zum Einsatz, wo bei begrenztem radialem Bauraum hohe Radialkräfte aufzunehmen sind. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebestufen und Antrieben mit rein radialer Kraftübertragung. Da das Lager ausschließlich Radiallasten aufnimmt, kombiniert die Konstruktion es bei axialen Belastungen mit separaten Axiallagerungen. Durch die offene Bauform eignet sich das Bauteil vor allem für öl- oder fettgeschmierte Baugruppen mit vorhandener Gehäuseabdichtung.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen präzise auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Wälzkörper. Dies reduziert Reibungseffekte sowie die Wärmeentwicklung im laufenden Betrieb. Gleichzeitig hält der Käfig ausreichend Raum für den Schmierstoff bereit. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft unterstützt diese Ausführung einen ruhigen Lauf bei standardmäßigen Passungsverhältnissen und Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius.
Mit einem Innendurchmesser von 34,925 mm, einem Außendurchmesser von 47,625 mm und einer Gesamtbreite von 31,75 mm weist das Lager definierte zöllige Maße auf. Diese Abmessungen sind auf passende Gehäusebohrungen und Wellensitze abgestimmt. Vor dem Einbau empfiehlt sich der genaue Abgleich der Anschlussmaße an der jeweiligen Lagerstelle.
Ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt, ermöglicht diese offene Bauform eine direkte Schmierstoffzufuhr aus dem umgebenden System. Sie erfordert eine externe Gehäuseabdichtung, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern. Gleichzeitig erlaubt diese Konstruktion eine unkomplizierte Nachschmierung und direkte Inspektion der Laufbahnen im eingebauten Zustand.
Als normale Radiallagerluft gilt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen den Nadelrollen und den Laufbahnen. Sie ist für gängige Wellen- und Gehäusepassungen ausgelegt. Dadurch gleicht das Lager betriebsbedingte Wärmeausdehnungen innerhalb des spezifizierten Temperaturbereichs ohne innere Verspannungen aus.
Ein Stahlblechkäfig vereint eine geringe Masse mit hoher Formstabilität. Er führt die Nadelrollen parallel zur Drehachse und verhindert ein Aneinanderreiben benachbarter Wälzkörper. Dies begünstigt eine gleichmäßige Lastverteilung und senkt die Wärmeentwicklung. Zudem bietet die Käfiggeometrie ausreichend Freiraum für den Umlauf des verwendeten Schmierstoffs.
Zwischen -20 und +100 Grad Celsius behalten Ringe, Rollen und Stahlblechkäfig ihre Maßhaltigkeit. Dieser spezifizierte Temperaturbereich definiert die thermischen Einsatzgrenzen des Lagers. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist darauf zu achten, dass auch der gewählte Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur geeignet ist.
Mit P0 beziehungsweise ABEC 1 wird die genormte Standard-Genauigkeitsklasse für Maß- und Formtoleranzen ausgewiesen. Sie unterstützt eine maßhaltige Austauschbarkeit des Lagers in gängigen Industrieanwendungen. Spezielle Hochpräzisionssitze sind für diese Toleranzklasse nicht erforderlich, was die Fertigung passender Gehäuse und Wellen wirtschaftlich gestaltet.
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