NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,69 € | 13,15 € |
| 25 | 1,38 € | 12,46 € |
| 50 | 2,07 € | 11,77 € |
Das Nadellager (massiv) NKS24 von NKE Steyr (24x37x20 mm) bietet als innenringlose Ausführung eine kompakte Lagerung für gehärtete Wellen.
Das Nadellager (massiv) NKS24 von NKE Steyr ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für Anwendungen mit geringem radialem Bauraum. Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 24 mm unter den Nadeln, 37 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite nimmt dieses offene Lager hohe radiale Lasten auf. Da diese Ausführung ohne Innenring konstruiert ist, fungiert die Welle direkt als Laufbahn. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Nadelrollen auf Position und erlaubt einen Einsatz im Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius.
Dieses Nadellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo bei stark eingeschränkter radialer Bauhöhe hohe Radialkräfte übertragen werden müssen. Da das Lager keinen Innenring besitzt, muss die zylindrische Welle gehärtet und feingeschliffen sein, um als direkte Laufbahn zu dienen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebeanordnungen sowie im allgemeinen Maschinenbau. Die offene Bauform ermöglicht zudem eine direkte Schmierung über das umgebende System, etwa in ölumspülten Konstruktionen.
Die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring erleichtert das Nachschmieren im Betrieb, da Schmierstoff direkt in das Nadelpaket geleitet wird. Durch den Verzicht auf einen Innenring sparen Konstrukteure wertvollen Bauraum und erzielen eine höhere Wellensteifigkeit. Bei der Konstruktion sind die Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) sowie die normale Radiallagerluft zu beachten. Für verunreinigte Umgebungen sind externe Dichtungen vorzusehen, da das Lager werksseitig ungedichtet ausgeführt ist.
Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 24 mm für die Welle, einem Außendurchmesser von 37 mm und einer Baubreite von 20 mm eignet sich die Komponente für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum.
Der Verzicht auf einen Innenring ermöglicht es, die Nadeln direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle laufen zu lassen. Dies spart radialen Bauraum, erhöht die Wellensteifigkeit und senkt das Gesamtgewicht der Baugruppe. Die Welle übernimmt dabei die Funktion der inneren Laufbahn.
Der Außenring des Lagers verfügt über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen, über die Schmierfett oder Schmieröl direkt zu den Wälzkörpern gelangt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Schmierung in der Regel über das Gehäuse oder ein zentrales Schmiersystem.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Formstabilität. Bei der Schmierstoffwahl sollte dieser Bereich ebenfalls berücksichtigt werden.
Diese Kennzeichnung bezeichnet die Normaltoleranz für Wälzlager gemäß gängigen Standards. Sie definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen des Außenrings. Für herkömmliche Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Standardgenauigkeit ein ausgewogenes Verhältnis von Passgenauigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Der einreihige Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen und verhindert deren gegenseitiges Berühren. Dadurch werden Reibung sowie Wärmeentwicklung im Betrieb gemindert. Zudem hält der Käfig die Nadelrollen verliersicher im Außenring, was die Handhabung bei der Montage erleichtert.
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