INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,15 € | 21,79 € |
| 35 | 2,30 € | 20,64 € |
Kompaktes Nadellager (massiv) RNAO22-35-16 von INA mit 22 mm Bohrung, 35 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite für radial hochbelastete Lagerstellen.
Das Nadellager (massiv) RNAO22-35-16 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager des Herstellers INA. Die Bauweise ohne Innenring ermöglicht eine platzsparende Konstruktion, bei der die Wälzkörper unmittelbar auf der Welle abrollen. Dank der Abmessungen von 22 mm Bohrung, 35 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite nimmt dieses Lager hohe Radialkräfte bei geringem Bauraumbedarf auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Nadeln auch bei höheren Drehzahlen auf gleichmäßigem Abstand.
Massive Nadellager dieser Bauart finden Verwendung bei begrenztem radialem Bauraum und hohen Anforderungen an die Tragfähigkeit. Da das Lager ohne Innenring konzipiert ist, fungiert die Welle direkt als Laufbahn. Dies spart Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der Baugruppe. Das Bauteil dient als reines Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf, während es axiale Verschiebungen der Welle ausgleicht.
Konstruktionen ohne Innenring verlangen eine gehärtete und feinstbearbeitete Welle, da deren Oberfläche direkt als Wälzkörperlaufbahn dient. Eine fachgerechte Ausführung des Wellenzapfens mindert den Verschleiß im laufenden Betrieb. Da dieses Lager ohne Schmierbohrungen im Außenring gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr über das umgebende Gehäuse oder axial. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius. Die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 unterstützt den passgenauen Einbau im Gehäusesitz.
Dieses Modell besitzt einen massiven Außenring, wird jedoch ohne Innenring ausgeführt. Die zylindrischen Nadeln rollen direkt auf dem Wellenzapfen ab, was den radialen Bauraum minimiert. Ein stabiler Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Durch diese Bauart nimmt das Lager hohe Radialkräfte bei kompakter Konstruktion auf.
Mit einem Hüllkreis- beziehungsweise Bohrungsdurchmesser von 22 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm und einer Baubreite von 16 mm definiert das Lager den Gehäusesitz und die Wellenabmessung. Bei der konstruktiven Auslegung dient die Ausführung als Loslager für rein radiale Belastungen.
Die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl erfolgt konstruktiv über das Lagergehäuse oder seitlich, da das Lager offen gestaltet ist und keine Schmierbohrungen im Außenring besitzt. Diese offene Bauform ermöglicht eine Zirkulation des Schmierstoffs im Gehäuse.
Da die Nadeln unmittelbar auf der Welle laufen, muss der Lagersitz auf der Welle als gehärtete und geschliffene Laufbahn ausgeführt sein. Maßhaltigkeit und Oberflächengüte der Welle bestimmen direkt das radiale Lagerspiel sowie die Betriebsdauer der Lagerung.
Der zulässige Betriebsbereich für diese Lagerausführung erstreckt sich von -20 bis +100 Grad Celsius. Diese Spanne wird maßgeblich durch den Werkstoff des Außenrings und des Stahlblechkäfigs bestimmt. Innerhalb dieses Temperaturfensters bleibt die Formstabilität des Lagers bei sachgemäßer Schmiermittelwahl erhalten.
Toleranzklasse P0, vergleichbar mit ABEC 1, beschreibt die normale Standardgenauigkeit für Wälzlager bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Für industrielle Anwendungen bietet diese Toleranzklasse ein ausgewogenes Verhältnis von Präzision und wirtschaftlicher Montage im Gehäusesitz.
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