SKF
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| 5 | 30,76 € | 276,78 € |
Das Nadellager (massiv) NA4922 von SKF bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei 110 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite.
Das Nadellager (massiv) NA4922 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager mit spanend gefertigtem Außenring und separatem Innenring. Durch die zylindrischen Nadelrollen nimmt die Konstruktion hohe radiale Kräfte auf engem Raum auf. Mit den Hauptabmessungen von 110 mm Innendurchmesser, 150 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite eignet sich diese Ausführung für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Dieses massive Nadellager gelangt vorwiegend bei hohen Radialbelastungen zum Einsatz, wenn die Welle nicht gehärtet oder geschliffen ausgeführt ist. Dank des beiliegenden Innenrings benötigt die Gegenlauffläche auf der Welle keine eigene Wälzkörperlaufbahn. Die getrennte Bauweise ermöglicht eine voneinander unabhängige Montage von Innen- und Außenring. Konstruktionen mit reiner Radialkraftaufnahme profitieren von der hohen Tragfähigkeit bei radial geringem Bauraumbedarf.
Als offene Ausführung besitzt das NA4922 keine integrierten Dichtungen, weshalb die Lagerstelle über das umgebende Gehäuse vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden muss. Zur Zufuhr von Schmierstoff verfügt der Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Der Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius bei normaler Radiallagerluft und hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand.
Dieses Wälzlager besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 40 mm. Die standardisierten Hauptabmessungen entsprechen der Baureihe NA49 und ermöglichen einen passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen mit entsprechend tolerierten Lagersitzen.
Der Innenring dient den Nadelrollen als gehärtete und geschliffene Laufbahn auf der Welle. Dadurch müssen Sie die Wellenoberfläche nicht aufwändig thermisch behandeln oder feinschleifen. Zudem lässt sich der Innenring bei der Montage separat auf die Welle aufziehen, was den Arbeitsablauf beim Einbau vereinfacht.
Das Lager verfügt über eine im Außenring eingebrachte Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Über diese Kanäle lässt sich Schmierfett oder Schmieröl direkt von außen an den Nadelkranz zuführen. Weil es sich um eine offene Ausführung handelt, sind eine geeignete Gehäuseabdichtung und regelmäßige Schmierintervalle einzuplanen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten der verbaute Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Maßstabilität. Bei der Auslegung der Lagerstelle sollten Sie auch den thermischen Einsatzbereich des verwendeten Schmierstoffs berücksichtigen.
Die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 definiert die Normaltoleranz für Maß-, Form- und Lauffehlertoleranzen von Wälzlagern. Sie gibt genormte Grenzmaße für Bohrungs-, Außen- und Breitenabmaße vor, wie sie für Standardanwendungen im allgemeinen Maschinenbau üblich sind.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das werksseitige Radialspiel im Standardbereich ohne vergrößerte oder verringerte Lagerluftgruppe. Nach dem Aufpressen von Innen- und Außenring verbleibt bei abgestimmten Wellen- und Gehäusepassungen ein Betriebsspiel, das einen leichten Lauf der Nadelrollen ermöglicht.
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