INA
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Das Nadellager (massiv) RNAO50-65-20 von INA bietet bei kompakten Abmessungen von 50x65x20 mm eine hohe radiale Belastbarkeit ohne Innenring.
Das Nadellager (massiv) RNAO50-65-20 von INA ist ein einreihiges Wälzlager für Anwendungen mit begrenztem radialem Bauraum. Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 65 mm sowie einer Breite von 20 mm nimmt diese Bauform hohe Radialkräfte auf. Da das Lager ohne Innenring gefertigt ist, laufen die Wälzkörper direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle. Dies spart Bauraum und Gewicht in der Konstruktion. Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Betrieb.
Diese Lagerbauform wird vor allem dort eingesetzt, wo hohe Radialkräfte bei minimalem radialem Einbauraum aufgenommen werden müssen. Das einreihige Nadellager ermöglicht dabei eine besonders kompakte Lageranordnung. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtungen handelt, ist der Einsatz für geschlossene Gehäusekonstruktionen vorgesehen. Eine externe Schmierstoffversorgung über ein Ölbad oder eine Umlaufschmierung bindet das Lager direkt in bestehende Schmierkreisläufe ein.
Die Ausführung ohne Innenring setzt voraus, dass die Welle selbst als Laufbahn dient. Sie muss für den direkten Kontakt mit den Nadeln entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet sein. Zudem verfügt der massive Außenring über keine Schmierbohrung, sodass das Schmiermittel von der Stirnseite zugeführt werden sollte. Zu beachten sind der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad sowie die normale Radiallagerluft bei Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Die Bohrung beziehungsweise der Hüllkreisdurchmesser unter den Nadeln beträgt 50 mm. Der Außendurchmesser liegt bei 65 mm und die Gesamtbreite bei 20 mm. Durch diese Geometrie eignet sich das Lager für tragfähige Lagerungen bei zugleich kompakter radialer Bauhöhe.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der Lagerstelle. Die Nadeln laufen direkt auf der Welle, wodurch ein größerer Wellendurchmesser bei gleichem Gehäusedurchmesser gewählt werden kann. Voraussetzung dafür ist eine gehärtete und feinstbearbeitete Wellenlaufbahn.
Da das Lager ohne eigene Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl stirnseitig über den umgebenden Bauraum. Die offene Bauform erlaubt einen ungehinderten Schmierstoffaustausch bei Ölbad- oder Umlaufschmierungen innerhalb geschlossener Maschinengehäuse.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Im kontinuierlichen Betrieb ist auf eine temperaturstabile Schmierstoffauswahl zu achten.
In diesem Lager kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er führt die Nadeln gleichmäßig und hält sie auf Abstand, um gegenseitige Reibung zu minimieren. Stahlblechkäfige eignen sich für gängige Schmiermittel und bieten eine gute Festigkeit im vorgesehenen Temperaturbereich.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Diese Normaltoleranz erfüllt die gängigen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau an zylindrische Lagersitze mit standardisierter Maßhaltigkeit.
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