INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,88 € | 16,65 € |
| 25 | 1,75 € | 15,78 € |
| 50 | 2,64 € | 14,89 € |
Das Nadellager (massiv) NK28/20 von INA bietet eine kompakte Lagerung für 28 mm Wellendurchmesser bei 37 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite.
Das Nadellager (massiv) NK28/20 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager ohne Innenring, das direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle abrollt. Durch diese Bauform beansprucht das Lager minimalen radialen Bauraum bei hoher Belastbarkeit. Der spanend gefertigte Außenring führt den Nadelkranz über feste Borde, während ein stabiler Stahlblechkäfig die zylindrischen Wälzkörper präzise auf Abstand hält. Ein Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ermöglicht vielseitige Verwendungen in industriellen Umgebungen.
Das Nadellager (massiv) NK28/20 dient vor allem als Loslager in Konstruktionen, bei denen der radiale Bauraum stark begrenzt ist. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei kompakten Baugruppen, in denen die Welle selbst als Laufbahn fungiert. Da das offene Lager keine axialen Kräfte aufnimmt, führt es Wellen rein in radialer Richtung. Die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring erlaubt ein unkompliziertes Nachschmieren im laufenden Systembetrieb.
Bei der Verwendung dieser Bauform übernimmt die Welle die Funktion des Innenrings, weshalb der Wellenzapfen entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet sein muss. Das Nadellager weist eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) auf. Weil es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, tragen externe Dichtungen zum Schutz der Laufbahn vor Verunreinigungen bei. Zudem erfordert die offene Konstruktion eine passende Schmierstoffversorgung über die Schmierbohrung.
Die Bohrung beziehungsweise der Hüllkreisdurchmesser unter den Nadeln beträgt 28 mm, der Außendurchmesser liegt bei 37 mm und die Baubreite misst 20 mm. Da dieses Modell ohne Innenring ausgeführt ist, entspricht der Durchmesser von 28 mm dem erforderlichen Wellendurchmesser der Gegenlauffläche.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum ein und erlaubt bei gegebener Wellenstärke eine besonders kompakte Gehäusebohrung. Die Welle dient in diesem Fall direkt als Laufbahn für die Nadeln, was eine hohe Steifigkeit der gesamten Lageranordnung unterstützt. Vorbedingung ist ein gehärteter und feingeschliffener Lagersitz auf der Welle.
Das Lager verfügt am Außenring über eine Umfangsnut mit mindestens einer Schmierbohrung, über die Schmierfett oder Schmieröl direkt in den Nadelkranz gelangt. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen handelt, ist im System eine externe Abdichtung vorzusehen, um das Schmiermittel im Lagerbereich zu halten.
Ein Käfig aus Stahlblech führt die einzelnen Wälzkörper parallel zueinander und verhindert den direkten Kontakt zwischen den benachbarten Nadeln. Dies verringert die innere Reibung und die Wärmeentwicklung bei Drehung. Gleichzeitig sorgt der Käfig für den festen Halt der Nadeln im Außenring bei der Montage.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +100 Grad ausgelegt. Dieser Temperaturbereich orientiert sich an der Maßstabilität des Lagerstahls und des Stahlblechkäfigs. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass das verwendete Öl oder Schmierfett innerhalb dieser Grenzwerte seine Schmierfähigkeit behält.
Das Wälzlager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau. Für präzise Rundlaufeigenschaften ist zusätzlich auf eine entsprechend genaue Fertigung der zugehörigen Wellen- und Gehäusesitze zu achten.
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