SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,07 € | 153,41 € |
| 20 | 16,14 € | 145,34 € |
Das Nadellager (massiv) NKI85/26 von SKF bietet hohe radiale Belastbarkeit bei kompaktem Bauraum mit 85 mm Bohrung und 115 mm Außendurchmesser.
Das Nadellager (massiv) NKI85/26 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager mit zylindrischen Rollkörpern geringen Durchmessers. Durch die massive Ausführung nimmt das Lager hohe Radialkräfte bei vergleichsweise geringem radialen Bauraum auf. Die Bauform mit eigenem Innenring ermöglicht den direkten Einsatz auf ungehärteten sowie ungeschliffenen Wellen. SKF fertigt dieses offene Lager mit normaler Radiallagerluft und stattet es mit einem formstabilen Stahlblechkäfig aus.
Der Einsatz dieses Wälzlagers bietet sich dort an, wo hohe Radiallasten bei geringem radialem Bauraum vorliegen. Als Loslager gleicht die Einheit axiale Längenänderungen der Welle aus. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen mit vorwiegend radialer Beanspruchung. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius.
Der Innenring reduziert Bearbeitungskosten an der Welle, da die Welle nicht als gehärtete Laufbahn dienen muss. Bei getrennter Montage lässt sich der Innenring separat auf den Wellensitz aufbringen, während der Außenring samt Nadelkranz in das Gehäuse eingepasst wird. Die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring erleichtert das Nachschmieren im Betrieb. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, empfiehlt sich eine externe Gehäusedichtung gegen Schmutz.
Die Abmessungen betragen exakt 85 mm Innendurchmesser (Bohrung), 115 mm Außendurchmesser und 26 mm Gesamtbreite. Mit diesen Abmessungen passt das Wälzlager in entsprechend vorbereitete Gehäusebohrungen und auf 85-mm-Wellen.
Ein separater Innenring macht das Härten und Schleifen des Wellenzapfens überflüssig. Die Nadeln laufen direkt auf dem gehärteten Innenring des Lagers. Dadurch sparen Konstrukteure aufwendige Fertigungsschritte an der Welle ein und vereinfachen zudem die spätere Demontage bei Wartungsarbeiten.
Über eine am Außenring eingebrachte Umfangsnut mit Schmierbohrungen gelangt Schmierstoff direkt in das Innere zu den Wälzkörpern. Da das Lager offen ausgeführt ist, benötigt die Konstruktion externe Dichtungen, um das Schmiermittel im Lagerbereich zu halten und Schmutzeintrag zu verhindern.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Toleranzklasse im industriellen Wälzlagerbereich. Sie definiert genaue Maß- und Formgrenzen für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser und Breitenabmaße. Für die überwiegende Mehrheit industrieller Anwendungen unterstützt diese Präzisionsstufe einen sauberen Rundlauf und exakten Sitz.
Der Käfig aus Stahlblech führt die zylindrischen Nadeln präzise in ihren Taschen und hält sie auf gleichmäßigem Abstand. Dies verhindert den gegenseitigen Kontakt der Wälzkörper, reduziert Reibung und Geräuschentwicklung und sorgt für einen ruhigen Lauf bei unterschiedlichen Drehzahlen.
Der Hersteller SKF spezifiziert für dieses Nadellager einen zulässigen Betriebsbereich von -20 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Wälzlagerkomponenten und der Stahlblechkäfig ihre volle Formstabilität. Bei der Auslegung ist der Schmierstoff auf diesen Temperaturbereich abzustimmen.
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