INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,94 € | 36,77 € |
| 35 | 3,88 € | 34,83 € |
Das einreihige Nadellager (massiv) RNAO35-47-16 von INA bietet eine kompakte Lagerung für gehärtete Wellen bei 35 mm Bohrung und 47 mm Außendurchmesser.
Das Nadellager (massiv) RNAO35-47-16 kommt als radial hoch belastbares Wälzlager überall dort zum Einsatz, wo wenig Bauraum in radialer Richtung zur Verfügung steht. Bei dieser Bauform läuft der Nadelkranz direkt auf der Welle, wodurch Konstruktionen besonders schlank bleiben. Mit einer Breite von 16 mm nimmt die Einheit hohe Radialkräfte auf. Das offene Lager besitzt normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ausgelegt.
Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum nutzen dieses massive Nadellager vor allem als Loslagerung. Da die Ausführung keinen Innenring besitzt, muss die Welle selbst gehärtet und geschliffen ausgeführt sein. Dies spart Gewicht sowie Einbauraum und ermöglicht eine steife Lagerung. Durch die offene Bauweise ohne Dichtung lässt sich das Wälzlager flexibel in ein vorhandenes Schmiersystem einbinden oder manuell mit Schmierstoff versorgen.
Der Verzicht auf einen Innenring ermöglicht bei vorgegebenem Wellendurchmesser von 35 mm einen vergleichsweise kleinen Außendurchmesser von 47 mm. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und hält die Nadeln auch bei dynamischen Belastungen auf Abstand. Da dieses Modell ohne eigene Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die umliegende Konstruktion. Bei der Auslegung ist auf eine passende Oberflächengüte der Gegenlauffläche zu achten.
Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 16 mm bietet die Ausführung kompakte Abmessungen. Durch den fehlenden Innenring bestimmt der Wellendurchmesser direkt die innere Laufbahn des Nadelkranzes.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der Lagerung. Die Welle dient dabei unmittelbar als Laufbahn für die Nadeln. Dafür ist eine gehärtete und feinbearbeitete Wellenoberfläche erforderlich, um den Betriebsanforderungen standzuhalten.
In dieser Ausführung führt ein Stahlblechkäfig die zylindrischen Wälzkörper. Der Käfig hält die Nadeln auf Abstand, verhindert die gegenseitige Berührung der Rollkörper und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf über den gesamten zulässigen Temperaturbereich.
Da das Lager offen konstruiert ist und keine integrierten Dichtungen oder Schmierbohrungen besitzt, wird es über den Schmierstoffkreislauf des Gehäuses versorgt. Sie können je nach Betriebsbedingung Öl oder Fett verwenden, müssen jedoch für eine externe Abdichtung der Baugruppe gegen Schmutzeintritt sorgen.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers reicht von -20 bis +100 Grad. Innerhalb dieser Spanne behalten Außenring, Nadeln und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser ebenfalls für diesen Bereich freigegeben ist.
Die Fertigung erfolgt in der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt für typische Industrieanwendungen mit zylindrischen Lagersitzen.
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