INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,18 € | 60,44 € |
| 30 | 6,35 € | 57,27 € |
Das Nadellager (massiv) NK70/35 von INA bietet eine kompakte Lagerung für 70 mm Wellen bei 85 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite.
Das Nadellager (massiv) NK70/35 von INA ist ein einreihiges Wälzlager mit spanend gefertigtem Außenring, das für hohe radiale Tragfähigkeit bei geringem radialem Bauraum konzipiert ist. Da die Ausführung ohne Innenring konstruiert ist, laufen die Nadeln unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies ermöglicht größere Wellendurchmesser bei gegebener Gehäusebohrung. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig führt das Lager die Wälzkörper zuverlässig in der Laufbahn und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad.
Dieses Nadellager eignet sich vor allem für Lagerungsanordnungen mit hohen radialen Belastungen, bei denen der radiale Bauraum begrenzt ist. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau in kompakten Lagerstellen, bei denen die Welle direkt als Laufbahn dient und das Lager als reines Loslager axiale Verschiebungen ausgleicht.
Weil das Lager keine Borde am Innenring besitzt und ohne Innenring ausgeführt ist, nimmt es ausschließlich radiale Kräfte auf. Durch die Umfangsnut mit Schmierbohrung lässt sich der Schmierstoff direkt von außen in den Wälzkörperbereich zuführen.
Beim Nadellager ohne Innenring fungiert der Wellenzapfen direkt als Wälzkörperlaufbahn. Die Welle muss dafür gehärtet und geschliffen sein, damit die Lauffläche den Belastungen standhält. Maß- und Formgenauigkeit der Welle bestimmen maßgeblich die resultierende Radiallagerluft und die Lebensdauer der Lagerstelle im Betrieb.
Zudem liegt dieses Modell als offene Variante vor und verfügt über keine integrierten Dichtungen. Daher ist eine externe Abdichtung des Lagergehäuses erforderlich, um das Eindringen von Schmutz sowie den Verlust von Schmiermittel zu verhindern. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Die Ausführung weist eine Bohrung beziehungsweise einen Hüllkreis von 70 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm und eine Baubreite von 35 mm auf. Da kein separater Innenring vorhanden ist, entspricht die Bohrungsangabe dem erforderlichen Durchmesser der Laufbahn auf der Welle.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum und ermöglicht bei gleichem Gehäusedurchmesser den Einsatz einer stärkeren, steiferen Welle. Die Wälzkörper laufen direkt auf der Welle. Dies setzt jedoch eine gehärtete und feinbearbeitete Wellenlaufbahn voraus, um Verschleiß zu vermeiden.
Der massive Außenring ist mit einer umlaufenden Umfangsnut und Schmierbohrungen versehen. Über diese Schmierbohrungen gelangt Fett oder Schmieröl bei Bedarf direkt von außen zwischen Nadeln und Käfigtaschen. Das erleichtert die regelmäßige Nachschmierung über das Gehäuse im laufenden Betrieb.
Für das offene Lager mit Stahlblechkäfig ist ein Betriebsbereich von -20 bis +100 Grad spezifiziert. Bei der Auslegung der Lagerstelle sollte die thermische Belastung innerhalb dieser Spanne bleiben und das gewählte Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Diese Angabe bezeichnet die Standard-Genauigkeitsklasse für Industrie-Wälzlager nach gängigen Normen. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für den Außenring und die Baubreite. Für übliche industrielle Antriebe und Standardanwendungen bietet diese Toleranz eine praxiserprobte Passgenauigkeit bei der Gehäusemontage.
Das Lager ist offen ausgeführt und besitzt keine integrierten Dichtungen. Um die Wälzkörper vor eindringenden Partikeln oder Feuchtigkeit zu schützen und den Schmierstoff in der Lagerstelle zu halten, müssen bei der Gehäusekonstruktion externe Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe vorgesehen werden.
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