SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 2,12 € | 19,05 € |
Das Nadellager (massiv) NKI12/20 von SKF bietet mit Innenring und 12x24x20 mm eine tragfähige Loslagerung auf engem radialem Bauraum.
Das Nadellager (massiv) NKI12/20 kombiniert einen spanend gefertigten Außenring mit einem separaten Innenring und eignet sich für Konstruktionen mit hohen radialen Kräften. Bei Abmessungen von 12 mm Bohrung, 24 mm Außendurchmesser sowie 20 mm Breite nimmt die einreihige Nadelanordnung radiale Lasten auf. Durch die normale Radiallagerluft und die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 fügt sich dieses Wälzlager in industrielle Standardanwendungen ein.
Konstrukteure nutzen dieses Bauteil dort, wo hohe Radiallasten bei gleichzeitig geringem radialem Einbauraum vorliegen. Das Lager fungiert als reines Loslager und nimmt keine axialen Führungskräfte auf. Dank des Innenrings verlangt die Welle keine gehärtete Laufbahn, was Reparaturen und Neuaufbauten vereinfacht. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius.
Der Innenring dient als maßgenaue Lauffläche für den Nadelkranz und schützt die Welle vor direktem Verschleiß. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, erfolgt die Schmierstoffversorgung über das Gehäuse oder ein externes Schmiersystem. Hierfür verfügt der Außenring über eine Umfangsnut samt Schmierbohrung, die Schmierfett oder Schmieröl an die Wälzkörper leitet. Ein Stahlblechkäfig führt die Nadeln bei dynamischen Bewegungen spurtreu.
Bei einer Bohrung von 12 mm für den Wellensitz beträgt der Außendurchmesser 24 mm und die Gesamtbreite 20 mm. Durch diese Maße ermöglicht die massive Bauform eine hohe radiale Tragfähigkeit auf kompaktem Einbauraum.
Der Innenring stellt die passende Lauffläche für die Nadeln bereit. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, den Lagersitz auf der Welle separat zu härten und zu schleifen. Dies vereinfacht die Wellenfertigung und erleichtert spätere Instandsetzungsarbeiten.
Zur gezielten Schmierstoffzufuhr besitzt das Wälzlager eine Umfangsnut mit Schmierbohrung im Außenring. Da keine eigenen Dichtscheiben verbaut sind, muss die Lagerstelle über das Maschinengehäuse extern gegen Verunreinigungen geschützt und regelmäßig mit Schmierfett oder Schmieröl versorgt werden.
Als werkseitiges Standardspiel gleicht die normale Radiallagerluft betriebsbedingte Wärmeausdehnungen sowie übliche Passungsüberdeckungen im laufenden Betrieb aus. Sie eignet sich für gängige industrielle Betriebsbedingungen ohne besondere thermische oder mechanische Zusatzanforderungen.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius zulässig. Diese Grenzen werden maßgeblich durch die Werkstoffstabilität der Lagerkomponenten und den gewählten Schmierstoff bestimmt. Bei der Auslegung sind die tatsächlich auftretenden Umgebungstemperaturen zwingend zu berücksichtigen.
Ein Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper einreihig auf Abstand. Dieser Käfig verbindet ein geringes Eigengewicht mit mechanischer Festigkeit und dient der parallelen Führung der Nadeln im Betrieb.
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