SKF
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Das Nadellager (massiv) NK32/30 von SKF bietet mit den Abmessungen 32x42x30 mm eine tragfähige, radiale Lagerung für kompakte Bauräume.
Das Nadellager (massiv) NK32/30 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es zeichnet sich durch einen spanend gefertigten Außenring sowie einen stabilen Stahlblechkäfig aus. Da diese Bauform ohne Innenring ausgeführt ist, laufen die Nadeln direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies spart radialen Bauraum ein. Mit einer Bohrung von 32 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm und einer Breite von 30 mm nimmt das Lager hohe Radialkräfte auf.
Konstruktionen mit begrenztem radialem Einbauraum profitieren von dieser Bauform, wenn gleichzeitig hohe radiale Belastungen auftreten. Typische Einsatzfelder sind kompakte Wellenlagerungen, bei denen das umgebende Gehäuse die äußere Führung übernimmt. Weil das Lager als Loslager fungiert, gleicht es axiale Längenänderungen der Welle reibungsarm aus. Die offene Konstruktion ermöglicht die direkte Einbindung in bestehende Schmiersysteme, während der Stahlblechkäfig die Nadeln auch bei dynamischen Beanspruchungen führt.
Die Variante ohne Innenring wählen Konstrukteure, wenn die Welle selbst als gehärtete und geschliffene Laufbahn genutzt werden kann. Dadurch verringert sich der benötigte Außendurchmesser bei gegebener Wellenstärke beträchtlich. Über die eingearbeitete Umfangsnut mit Schmierbohrung gelangt Schmierstoff direkt in den Kontaktbereich. Das Lager besitzt normale Radiallagerluft und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt.
Mit einem Innendurchmesser von 32 mm unter den Nadeln, einem Außendurchmesser von 42 mm und einer Breite von 30 mm bietet das Lager eine breite Auflagefläche auf engem Raum. Es gehört zur Gruppe der massiven Radial-Nadellager und wird als einreihige Einheit montiert.
Bei einer Ausführung ohne Innenring laufen die Wälzkörper direkt auf der Welle. Dadurch entfällt ein separates Bauteil, was Bauraum und Gewicht spart. Voraussetzung hierfür ist, dass der Lagerzapfen auf der Welle gehärtet und geschliffen ausgeführt ist, um als geeignete Laufbahn für die zylindrischen Nadeln zu dienen.
Der massive Außenring verfügt über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen. Dies erleichtert das Zuführen von Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt an die Nadeln und den Stahlblechkäfig. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, muss die Lagerstelle durch das Gehäuse gegen Schmutz abgedichtet werden.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Dieser Bereich wird maßgeblich durch den Stahlblechkäfig und das Schmiermittel bestimmt. Beim Einsatz in diesem Temperaturbereich empfiehlt sich ein Schmierstoff, der auf das jeweilige Temperaturprofil abgestimmt ist.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Diese Normaltoleranz deckt reguläre Anforderungen im Maschinenbau ab und bietet ausreichende Maß- sowie Laufgenauigkeit. Sie unterstützt eine problemlose Austauschbarkeit im Instandhaltungsfall sowie einen präzisen Sitz im Gehäuse.
Der Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln gleichmäßig auf ihrer Laufbahn und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Wälzkörper. Gleichzeitig lässt die Käfigform ausreichend Raum für das Schmiermittel, was die Reibung mindert und den Verschleiß im laufenden Betrieb reduziert.
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