NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,57 € | 10,74 € |
| 25 | 1,13 € | 10,18 € |
| 50 | 1,70 € | 9,61 € |
Das Nadellager (massiv) NK30/30 von NKE Steyr bietet eine kompakte Lagerstelle mit 30 mm Bohrung, 40 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite.
Dieses einreihige Nadellager (massiv) NK30/30 nimmt hohe radiale Kräfte auf engem Raum auf. Die Konstruktion besteht aus einem spanend gefertigten Außenring und einem geführten Nadelkranz, ist jedoch ohne Innenring ausgeführt. Dadurch laufen die Wälzkörper direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Das offene Wälzlager verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad.
Konstrukteure nutzen das Lager vor allem dort, wo bei hoher radialer Belastung nur geringer radialer Einbauraum zur Verfügung steht. Durch den Verzicht auf den Innenring lässt sich der Wellendurchmesser maximieren, was die Steifigkeit der gesamten Wellenlagerung erhöht. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Lagerstellen mit hohen Radiallasten sowie in mechanischen Antrieben. Das Bauteil fungiert als Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf, während es axiale Verschiebungen der Welle ausgleicht.
Da der Nadelkranz unmittelbar auf dem Wellenzapfen abrollt, muss die Welle als gehärtete und feinstbearbeitete Gegenlaufbahn ausgeführt sein. Eine Umfangsnut mit Schmierbohrung im Außenring erleichtert das Nachschmieren im Betrieb. Für das offene Nadellager (massiv) NK30/30 ist eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich, um Schmierstoffverlust und das Eindringen von Schmutz zu verhindern. Das Lager weist die normale Radiallagerluft sowie die Norm-Toleranzklasse P0/PN auf.
Das Bauteil besitzt einen massiven, spanend hergestellten Außenring und wird ohne separaten Innenring ausgeführt. Die Wälzkörper laufen direkt auf der Welle ab, wodurch eine sehr geringe radiale Bauhöhe bei gleichzeitig hoher radialer Tragfähigkeit erreicht wird. Ein Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln in einer Reihe.
Der Hüllkreisdurchmesser unter den Nadeln beträgt 30 mm und definiert den benötigten Wellendurchmesser. Das Lager hat einen Außendurchmesser von 40 mm sowie eine Baubreite von 30 mm. Diese Proportionen erlauben eine tragfähige Lagerung auch bei begrenztem Außendurchmesser des umgebenden Gehäuses.
Da das Lager ohne separaten Innenring ausgeführt ist, dient der Wellenzapfen selbst als Wälzkörperlaufbahn. Die Welle muss dafür gehärtet und feinstbearbeitet sein. Weist die Oberfläche Formfehler oder unzureichende Härte auf, mindert dies die Lebensdauer der gesamten Lagerstelle erheblich.
Der Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut und integrierten Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierstoff direkt in die Laufbahn der Nadeln einbringen. Weil es sich um ein ungedichtetes, offenes Lager handelt, müssen externe Gehäusedichtungen für den Schutz vor Verunreinigungen sorgen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad. Damit eignet sich das Lager für typische thermische Bedingungen in geschlossenen Maschinenräumen. Bei der Auslegung ist sicherzustellen, dass das gewählte Schmiermittel für denselben thermischen Arbeitsbereich geeignet ist.
Diese Einstufung bezeichnet die Standard-Genauigkeitsklasse für Maß- und Formtoleranzen industrieller Wälzlager. Die Fertigung nach P0 genügt den Anforderungen der meisten Anwendungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau vollständig, ohne dass kostenintensive Sondergenauigkeiten erforderlich sind.
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