INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,64 € | 12,16 € |
| 25 | 1,28 € | 11,52 € |
| 50 | 1,92 € | 10,88 € |
Das Nadellager (massiv) NK14/20 von INA bietet eine kompakte Lagerung für radiale Kräfte bei 14 mm Wellendurchmesser und 20 mm Baubreite.
Das Nadellager (massiv) NK14/20 ist ein radiales Wälzlager mit spanend gefertigtem Außenring und integriertem Nadelkranz. Diese Ausführung von INA kommt konstruktionsbedingt ohne Innenring aus, wodurch die Wälzkörper direkt auf der gehärteten Welle laufen. Mit einem Hüllkreis von 14 mm, einem Außendurchmesser von 22 mm und einer Breite von 20 mm beansprucht die Einheit nur minimalen radialen Bauraum. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Rollkörper in einer Reihe.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem dann, wenn hohe Radiallasten bei stark eingeschränktem Einbauraum aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich bei kompakten Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Da das Lager keine Axialkräfte aufnehmen kann, fungiert es rein als Loslager. Die Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring erleichtert das Nachschmieren im laufenden Betrieb über das umgebende Gehäuse.
Weil das Lager ohne eigenen Innenring geliefert wird, dient der Wellenzapfen unmittelbar als Laufbahn für die Nadeln. Für den Betrieb sollte die Wellenoberfläche geschliffen und gehärtet ausgeführt sein, um Verschleiß zu mindern. Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtungen erfordert das Lager zudem eine saubere Einbauumgebung oder externe Dichtelemente am Gehäuse. Die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert dabei die Maß- und Formgenauigkeit für den Lagersitz.
Die Hauptabmessungen betragen 14 mm für den inneren Hüllkreisdurchmesser, 22 mm für den Außendurchmesser und 20 mm in der Breite. Da das Lager ohne Innenring ausgeführt ist, entspricht das Innenmaß von 14 mm dem erforderlichen Durchmesser des Wellenlaufbahnbereichs.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum und ermöglicht einen größeren Wellendurchmesser bei gleichem Gehäusebauraum. Die Welle selbst fungiert dabei als Gegenlaufbahn für die Wälzkörper, was die Steifigkeit der Lagerungsanordnung begünstigt und das Bauteilgewicht reduziert.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad vorgesehen. Begrenzende Faktoren sind hierbei vor allem das Schmiermittel sowie die thermische Ausdehnung der Lagerkomponenten. Ein stabiler Stahlblechkäfig unterstützt die mechanische Führung der Wälzkörper innerhalb dieser Betriebsgrenzen.
Das Lager verfügt über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen im massiven Außenring. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch direkt von außen über Gehäusebohrungen in den Nadelkranz einbringen, was die gleichmäßige Schmierstoffverteilung im Betrieb fördert.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die normale Standard-Genauigkeitsklasse für Maß- und Formtoleranzen von Wälzlagern nach gängigen Industrienormen. Sie genügt für gängige industrielle Einsatzzwecke und ist auf einen passgenauen Sitz im Lagergehäuse abgestimmt.
Da dieses Modell werksseitig ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, empfiehlt sich ein Gehäuseschutz gegen Fremdkörper und Feuchtigkeit. Externe Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe tragen dazu bei, Schmutzeintritt abzuwehren und den Schmierstoff im Kontaktbereich der Wälzkörper zu halten.
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