INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,05 € | 20,11 € |
| 25 | 2,12 € | 19,04 € |
| 50 | 3,17 € | 17,99 € |
Das Nadellager (massiv) NK38/20 von INA bietet eine kompakte radiale Lagerung mit den Maßen 38x48x20 mm direkt auf der gehärteten Welle.
Das Nadellager (massiv) NK38/20 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager von INA, das speziell für Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum konzipiert ist. Durch den Verzicht auf einen Innenring laufen die Nadelrollen unmittelbar auf der bearbeiteten Welle. Dies erlaubt trotz der kompakten Abmessungen von 38 mm Bohrung, 48 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite eine tragfähige Lagerung. Die Bauform nimmt hohe Radialkräfte auf und dient in der Konstruktion klassisch als Loslager.
Das Nadellager (massiv) NK38/20 eignet sich für Lagerungsstellen, an denen hohe Radiallasten bei geringem radialem Einbauraum aufgenommen werden müssen. Typische Anwendungen finden sich bei kompakten industriellen Wellenlagerungen. Da das Lager keine Axialkräfte aufnimmt, fungiert es rein als Loslager. Die offene Konstruktion ermöglicht die direkte Zufuhr von Schmierstoff über die vorhandene Umfangsnut und Schmierbohrung im Außenring, was die Einbindung in Schmiersysteme erleichtert.
Da dieses Nadellager ohne Innenring ausgeführt ist, fungiert die Welle selbst als Laufbahn für die Wälzkörper. Eine gehärtete und feingeschliffene Wellenoberfläche ist erforderlich, um Verschleiß zu mindern und die normale Radiallagerluft einzuhalten. Der stabile Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im spezifizierten Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad. Da keine Dichtungen integriert sind, ist eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzpartikel und Schmierstoffverlust vorzusehen.
Dieses Lager besitzt eine Bohrung bzw. einen Hüllkreisdurchmesser von 38 mm, einen Außendurchmesser von 48 mm sowie eine Baubreite von 20 mm. Durch die geringe radiale Querschnittshöhe eignet sich das Wälzlager besonders für platzsparende Bauräume.
Durch den Verzicht auf einen Innenring lässt sich der Durchmesser der Welle maximieren, was die Steifigkeit der Konstruktion erhöht. Die Nadeln laufen direkt auf dem Wellenzapfen. Voraussetzung dafür ist, dass die Welle gehärtet und feinstbearbeitet ist, um als vollwertige Wälzkörperlaufbahn zu dienen.
Das offene Lager verfügt über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen im massiven Außenring. Schmieröl oder Schmierfett lässt sich im Betrieb direkt von außen in den Nadelkranz nachführen. Vor der Inbetriebnahme ist eine entsprechende Schmierstofffüllung vorzusehen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Begrenzt wird diese Spanne durch die Maßstabilität der Komponenten und den geführten Stahlblechkäfig. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass auch das gewählte Schmiermittel für den vorgesehenen Temperaturbereich spezifiziert ist.
P0 bezeichnet die standardmäßige Normaltoleranz für Wälzlager nach internationalen Vorgaben, vergleichbar mit der Klassifizierung ABEC 1. Sie deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen ab und definiert Passmaße für Bohrung, Außendurchmesser sowie die Laufgenauigkeit des Außenrings.
Die Ausführung verfügt über die normale Radiallagerluft. Da kein Innenring vorhanden ist, wird das tatsächliche Betriebsspiel maßgeblich vom Fertigungsmaß des Wellenlaufbahndurchmessers und der Gehäusebohrung bestimmt. Eine präzise Bearbeitung der Gegenlaufbahn trägt dazu bei, dass das radiale Spiel im vorgesehenen Standardbereich verbleibt.
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