INA
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| 30 | 5,02 € | 45,22 € |
Das zweireihige Nadellager (massiv) NA69/32 -ZW von INA bietet mit Innenring und 32x52x36 mm hohe radiale Belastbarkeit auf kompaktem Bauraum.
Das Nadellager (massiv) NA69/32 -ZW von INA gehört zur Gruppe der Radial-Nadellager mit spanend gefertigtem Außenring. Die Ausführung verfügt über einen herausnehmbaren Innenring, sodass keine gehärtete und geschliffene Welle als Laufbahn nötig ist. Mit den Hauptabmessungen 32 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und 36 mm Breite nimmt das zweireihige Wälzlager sehr große Radialkräfte bei geringem radialem Bauraumbedarf auf.
Konstrukteure nutzen dieses zweireihige Nadellager vor allem an Lagerstellen, an denen hohe Radiallasten auftreten und der radiale Bauraum stark begrenzt ist. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie im Getriebe- und Vorrichtungsbau. Als Loslager ausgeführt, führt die Baugruppe Welle und Gehäuse rein radial, gleicht axiale Längenänderungen widerstandslos aus und erleichtert die Konstruktion ungehärteter Wellenabschnitte.
Das Nachsetzzeichen ZW kennzeichnet die zweireihige Ausführung, die im Vergleich zu einreihigen Varianten eine breitere Abstützung sowie eine erhöhte radiale Tragfähigkeit ermöglicht. Über die integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrung gelangt Schmierstoff direkt von außen in den Rollenraum. Da das offene Lager werkseitig ohne Dichtungen konstruiert ist, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung und eine zuverlässige Schmierstoffversorgung im Bereich von -20 bis +100 Grad Celsius.
Die Kennzeichnung ZW steht für eine zweireihige Lagerausführung. Im Vergleich zu einreihigen Nadellagern gleichen Durchmessers verteilt diese Bauform die Radialkräfte auf zwei parallele Nadelkränze, was eine breitere Abstützung und eine höhere radiale Belastbarkeit im System erlaubt.
Mit 32 mm Bohrungsdurchmesser, 52 mm Außendurchmesser und 36 mm Breite ist das Lager nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Diese Hauptabmessungen bestimmen die Auslegung des Gehäusesitzes und der zugehörigen Wellenpassung.
Der mitgelieferte Innenring dient den Wälzkörpern als gehärtete Präzisionslaufbahn. Dadurch entfällt die Anforderung, die Anschlusswelle gesondert zu härten und feinzuschleifen. Wellen aus ungehärteten Werkstoffen lassen sich dadurch direkt mit diesem Nadellager kombinieren.
Über eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung im Außenring gelangt Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar zwischen Stahlblechkäfig und Nadeln. Da keine Dichtscheiben verbaut sind, muss die Lagerstelle durch externe Dichtelemente vor Schmutzeintrag geschützt werden.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Für diesen Bereich sind der verbaute Stahlblechkäfig und die Maßstabilität der massiven Lagerringe ausgelegt. Das gewählte Schmiermittel muss auf diesen thermischen Einsatzbereich abgestimmt sein.
Gefertigt ist die Ausführung mit normaler Radiallagerluft. Diese Standard-Lagerluft bietet bei üblichen Passungswahlen für Welle und Gehäuse das notwendige Betriebsspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen, um einen leichten Lauf zu unterstützen.
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