INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,36 € | 139,77 € |
| 20 | 14,72 € | 132,41 € |
Das offene Nadellager (massiv) NK105/36 von INA spart durch die Ausführung ohne Innenring bei 105 mm Bohrung und 125 mm Außendurchmesser radialen Bauraum.
Das Nadellager (massiv) NK105/36 gehört zu den spanend gefertigten Wälzlagern für platzsparende Konstruktionen. Da dieses Modell ohne Innenring ausgeführt ist, laufen die Nadeln unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Mit einer Breite von 36 mm und der Standard-Toleranzklasse P0/PN nimmt die einreihige Konstruktion hohe Radialkräfte auf kleinstem Raum auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei normaler Radiallagerluft.
Konstrukteure setzen dieses massive Nadellager vorrangig in industriellen Lagerungen ein, bei denen der radiale Einbauraum stark begrenzt ist. Durch den Verzicht auf einen Innenring lässt sich der Wellendurchmesser maximieren, was die Steifigkeit der Welle begünstigt. Das Lager dient als reines Loslager und nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf. Die offene Bauweise erlaubt eine flexible Einbindung in bestehende Schmiersysteme, beispielsweise bei Ölschmierung im geschlossenen Gehäuse.
Beim Einsatz des NK105/36 dient die Welle direkt als Laufbahn. Daher muss der Lagersitz gehärtet und feinstbearbeitet sein, um Verschleiß zu vermeiden. Beachten Sie zudem die Betriebstemperatur von -20 bis +100 Grad Celsius. Für die Nachschmierung verfügt der massive Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Da das Lager ungedichtet ist, sollten externe Dichtungen das Lagerinnere vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen.
Bei diesem Lager beträgt der Hüllkreisdurchmesser unter den Nadeln 105 mm, der Außendurchmesser 125 mm und die Baubreite 36 mm. Durch die Ausführung ohne Innenring entspricht die Bohrung von 105 mm direkt dem erforderlichen Wellendurchmesser am Lagersitz, was die radiale Bauhöhe im Gehäuse gering hält.
Der Verzicht auf den Innenring ermöglicht eine besonders flache radiale Bauweise. Die Nadeln laufen direkt auf der Welle, sodass bei gleichem Gehäusebauraum eine stärkere Welle eingesetzt werden kann. Dies erhöht die Tragfähigkeit und Steifigkeit der Konstruktion, setzt jedoch eine gehärtete und geschliffene Wellenlaufbahn voraus.
Das Lager besitzt am Außenring eine umlaufende Nut sowie Schmierbohrungen, über die Schmierstoff direkt in das Innere geführt wird. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, eignet es sich für Öl- sowie Fettschmierung und lässt sich unkompliziert an zentrale Nachschmiersysteme anbinden.
Ausgelegt ist dieses Wälzlager für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig bleibt in dieser Spanne maßstabil. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass auch das verwendete Schmiermittel sowie eventuell vorgeschaltete externe Wellendichtringe für diesen thermischen Bereich geeignet sind.
P0 beziehungsweise PN steht für die Standard-Toleranzklasse, vergleichbar mit der ABEC-1-Klassifizierung. Diese Toleranzklasse deckt gängige Industrieanforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit ab und erlaubt den Einbau in zylindrisch bearbeiteten Gehäusesitzen ohne überhöhte Fertigungskosten für Passungen.
Als radiales Loslager nimmt dieses Nadellager ausschließlich Radialkräfte auf und führt die Welle in keiner axialen Richtung. Treten in der Anwendung zusätzliche Schub- oder Axialkräfte auf, müssen diese durch separate Axiallager, Anlaufscheiben oder passende Festlagerungen abgefangen werden.
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