NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,03 € | 19,55 € |
| 25 | 2,05 € | 18,53 € |
| 50 | 3,09 € | 17,49 € |
Das einreihige Nadellager (massiv) RNA4907 L/3AS von NTN bietet mit 42x55x20 mm hohe radiale Tragfähigkeit auf engstem Bauraum.
Das Nadellager (massiv) RNA4907 L/3AS von NTN zeichnet sich durch seine kompakte Bauform ohne Innenring aus. Bei Abmessungen von 42 mm Hüllkreisdurchmesser, 55 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite nimmt dieses Wälzlager hohe Radialkräfte auf. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadeln spurtreu in ihrer Bahn. Durch die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung lässt sich das Lager direkt im Gehäuse nachschmieren, während die einseitige Lippendichtung das Eindringen von Schmutzpartikeln mindert.
Die Bauart ohne Innenring kommt vor allem bei radial begrenztem Bauraum zum Tragen, sofern die Welle unmittelbar als gehärtete Laufbahn dient. Als reines Loslager nimmt das einreihige Nadellager radiale Kräfte auf und lässt axiale Längenausgleiche der Welle zu. Das Zusammenspiel aus massivem Außenring und präzise geführtem Nadelkranz unterstützt dabei auch unter wechselnden Betriebsbedingungen einen stabilen Lauf.
Da dieses Modell ohne separaten Innenring konstruiert ist, laufen die Nadeln unmittelbar auf der Welle. Konstrukteure sollten daher darauf achten, dass die Wellenoberfläche entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet ist. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 fügt sich das Bauteil in standardisierte Passungssysteme ein. Die einseitige Lippendichtung schützt die Rollkörper auf einer Seite gegen Schmutz, während die offene Seite den Schmierstoffaustausch über das Maschinengehäuse erlaubt.
Die Ausführung weist einen inneren Hüllkreisdurchmesser von 42 mm auf, der dem erforderlichen Wellendurchmesser entspricht. Der Außendurchmesser des massiven Rings misst 55 mm bei einer Gesamtbreite von 20 mm. Diese Dimensionen erlauben eine platzsparende Konstruktion mit hoher radialer Belastbarkeit bei standardisierten Gehäusebohrungen.
Durch den Verzicht auf einen Innenring spart die Lagerstelle wertvollen radialen Bauraum ein. Die Wälzkörper laufen direkt auf dem Wellenzapfen, wodurch ein größerer Wellendurchmesser bei gleichbleibendem Außendurchmesser realisiert werden kann. Voraussetzung dafür ist eine entsprechend geschliffene und gehärtete Oberfläche der Welle im Bereich der Laufbahn.
Der zulässige Einsatzbereich erstreckt sich von -20 °C bis +120 °C. Begrenzt wird diese Spanne im Wesentlichen durch das Material der einseitigen Lippendichtung sowie den Schmierstoff. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält die Dichtlippe ihre Elastizität und schützt den Innenraum des Lagers wirkungsvoll vor Verunreinigungen.
Die Einstufung in Toleranzklasse P0 bzw. PN entspricht dem gängigen Standard nach ABEC 1 für Industrieanwendungen. Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Laufabweichungen für Außenring und Wälzkörper. Für die meisten Maschinen und Getriebe bietet diese Genauigkeit einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Fertigungsaufwand und Präzision im regulären Betrieb.
Am Außenring befinden sich eine umlaufende Schmiernut sowie Schmierbohrungen. Frischer Schmierstoff gelangt dadurch von außen über den Gehäusesitz direkt in den Bereich der Wälzkörper. Die einseitige Lippendichtung hält das Schmiermittel im Lager, während die gegenüberliegende, offene Seite an ein zentrales Schmiersystem angebunden werden kann.
Der einteilige Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadeln parallel zueinander und verhindert gegenseitige Berührungen der Wälzkörper. Das senkt Reibungsverluste und vermindert die Erwärmung im Betrieb. Gleichzeitig zeichnet sich der Käfig durch Formstabilität innerhalb des angegebenen Temperaturbereichs von -20 °C bis +120 °C aus.