SKF
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Das Nadellager (massiv) NK26/20 von SKF bietet mit 26x34x20 mm hohe radiale Tragfähigkeit auf kleinstem Bauraum ohne Innenring.
Das Nadellager (massiv) NK26/20 von SKF Wälzlager ist ein einreihiges Radial-Nadellager mit massivem Außenring. Es besitzt keinen Innenring, sodass die Nadeln direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle abrollen. Diese Bauform beansprucht radial besonders wenig Platz. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Betrieb. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad.
Konstruktionen mit eng bemessenem Einbauraum und hohen radialen Belastungen bilden das typische Einsatzfeld für das Nadellager (massiv) NK26/20. Da es als reines Loslager ausgeführt ist, nimmt es ausschließlich Querkräfte auf. Konstrukteure nutzen diese Variante bei kompakten Lagerungsanordnungen, wenn die Welle selbst als Laufbahn fungiert und keine axialen Kräfte über das Lager übertragen werden.
Der Verzicht auf einen separaten Innenring erlaubt einen größeren Wellendurchmesser bei identischem Außendurchmesser von 34 mm. Das steigert die Steifigkeit der Welle. Beachten Sie, dass der Wellenzapfen gehärtet und feinstbearbeitet sein muss. Das offene Lager verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring, was die Zufuhr von Schmierstoff direkt in den Wälzkörperbereich im Betrieb erleichtert.
Ein massiver Außenring und das Fehlen eines Innenrings kennzeichnen diese einreihige Bauform. Bei Maßen von 26 mm Hüllkreisdurchmesser, 34 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite nimmt das Lager hohe radiale Lasten bei sehr geringem radialem Bauraumbedarf auf.
Da die Nadeln direkt auf dem Wellenzapfen abrollen, dient die Welle unmittelbar als innere Laufbahn. Sie muss ausreichend gehärtet, geschliffen und frei von Beschädigungen sein, um vorzeitigen Verschleiß der Wälzkörper zu vermeiden.
Über eine am Außenring integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen lässt sich das Schmiermittel von außen direkt zwischen Käfig und Nadeln einbringen. Als offenes Lager besitzt es keine eigenen Dichtscheiben und ist auf eine saubere, geschmierte Umgebung angewiesen.
Ausgelegt ist die Konstruktion mit Stahlblechkäfig für einen Dauereinsatz zwischen -20 und +100 Grad. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten Werkstoff und Wälzkörper ihre maßliche Stabilität bei sachgerechter Schmierstoffversorgung.
Diese Einstufung beschreibt die normale Standardgenauigkeit für Maß-, Form- und Laufabweichungen nach gängigen Wälzlagernormen. Sie genügt den Anforderungen der meisten industriellen Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau vollkommen.
Nein, die Konstruktion fungiert ausschließlich als reines Loslager für radiale Querkräfte. Axiale Verschiebungen der Welle gleicht das Lager frei aus, sodass für die Längsführung separate Bauteile oder Festlager erforderlich sind.
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