ZEN
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Das einreihige Nadellager (massiv) NKI35/30 von ZEN bietet mit 35 mm Bohrung und separatem Innenring eine belastbare Lösung für radiale Kräfte.
Das Nadellager (massiv) NKI35/30 zeichnet sich durch einen spanend gefertigten Außenring sowie einen beiliegenden Innenring aus. Bei Abmessungen von 35 mm Bohrung, 50 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite nimmt die einreihige Bauform hohe radiale Kräfte auf engem Raum auf. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Nadelrollen auf Abstand. Die Fertigung entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum nutzen dieses Lager, wenn die Welle nicht gehärtet und geschliffen ist. Durch den zugehörigen Innenring montieren Sie das Lager direkt auf Standardwellen mit 35 mm Durchmesser. Als reines Loslager nimmt die Einheit ausschließlich Radialkräfte auf und gleicht thermische Längenänderungen der Welle im Lagerinneren aus. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Vorrichtungs- und Maschinenbau bei kompakten Lagerungen mit hohen Radiallasten.
Eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring führt Schmierstoff direkt in das Innere der Wälzkörperreihe. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, wählen Sie Schmiermittel und externe Gehäusedichtungen passend zur Betriebsumgebung. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius. Die normale Radiallagerluft sorgt nach dem Einbau bei üblichen Wellen- und Gehäusepassungen für das erforderliche Betriebsspiel.
Die Ausführung besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm am Innenring, einen Außendurchmesser von 50 mm am Außenring und eine Gesamtbreite von 30 mm. Diese Maße ermöglichen eine hohe radiale Tragfähigkeit bei geringem radialem Bauraumbedarf, was die Konstruktion kompakter Baugruppen im Maschinenbau unterstützt.
Der Innenring dient als Laufbahn für die Nadelrollen, falls die Welle nicht selbst als gehärtete und geschliffene Laufbahn ausgeführt werden kann. Bei der Montage lässt sich der Innenring separat auf der Welle platzieren, bevor der Außenring samt Nadelkranz montiert wird.
Der Außenring verfügt über eine Schmiernut sowie Schmierbohrungen zur Zufuhr von Schmierstoff. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, erfolgt die Abdichtung bei Bedarf über externe Dichtungen an Gehäuse oder Welle, um Verunreinigungen und Schmierstoffverlust zu vermeiden.
Diese Einstufung kennzeichnet die gängige Normaltoleranz für Maß- und Formgenauigkeit nach den Normen für Wälzlager. Die Fertigungstoleranz eignet sich für reguläre Industrieanwendungen ohne gesteigerte Genauigkeitsanforderungen und passt zu standardmäßigen Passungsauslegungen an Wellen und Gehäusebohrungen.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Begrenzend wirken hierbei der verwendete Schmierstoff sowie die Maßstabilität des Stahlblechkäfigs und der Ringe. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten stimmen Sie die thermische Beständigkeit des Schmiermittels auf den Prozess ab.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das standardmäßige radiale Spiel der Wälzkörper im unverbauten Zustand. Nach dem Einpressen von Innen- und Außenring verengt sich dieser Spielraum durch den Passungssitz. Die gewählte Stufe trägt zu einem leichten Lauf ohne Verspannungen unter normalen Betriebsbedingungen bei.
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