NAO15-32-12 Nadellager (Massiv) von INA
NAO15-32-12 Nadellager (Massiv) von INA

INA

Nadellager (Massiv) INA NAO15-32-12

Technische Daten
 
Innendurchmesser
15 mm
Außendurchmesser
32 mm
Breite
12 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Innenring
mit Innenring
Temperaturbereich
-20 bis +100 °C
Schmierung
ohne Schmierbohrung(en)
Nadelreihen
einreihiges Lager
Gewicht
0,05 kg
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Nadellager (Massiv) INA NAO15-32-12
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Nadellager (Massiv) INA NAO15-32-12

Das Nadellager (massiv) NAO15-32-12 von INA bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakten Abmessungen von 15x32x12 mm für anspruchsvolle Wellenlagerungen.

Das Nadellager (massiv) NAO15-32-12 ist ein kompaktes, radial hoch belastbares Wälzlager für Industrieanwendungen mit begrenztem radialem Bauraum. Dieses einreihige Nadellager von INA verfügt über einen Innenring sowie einen spanend gefertigten Außenring. Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Breite von 12 mm eignet sich die Einheit für präzise geführte Wellen. Durch den integrierten Stahlblechkäfig laufen die zylindrischen Wälzkörper gleichmäßig bei Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad.

Wofür eignet sich das Nadellager (massiv) NAO15-32-12?

Das Nadellager (massiv) NAO15-32-12 kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum aufgenommen werden müssen. Durch die Ausführung mit Innenring dient das Lager als eigenständige Lagerstelle auf ungehärteten oder nicht geschliffenen Wellen. Da dieses Bauteil reine Radialkräfte aufnimmt und als Loslager wirkt, ermöglicht es den axialen Ausgleich thermischer Längenausdehnungen der Welle.

Worauf kommt es beim Einbau des bordlosen Nadellagers NAO15-32-12 an?

Da das Lager als offene Variante ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr extern über das umgebende Maschinengehäuse. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit sorgen separate Gehäusedichtungen. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und die normale Radiallagerluft unterstützen einen gleichmäßigen Rundlauf. Konstruktiv sind seitliche Anlaufflächen erforderlich, um den Außenring und den Nadelkranz axial im Gehäuse zu führen.

Welche Maße hat das Nadellager (massiv) NAO15-32-12?

Mit einem Innendurchmesser von 15 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Gesamtbreite von 12 mm verfügt das Bauteil über genormte Dimensionen. Dank der Fertigung in Normaltoleranz (P0 / ABEC 1) fügt sich die einreihige Einheit passgenau in die vorgesehenen Gehäuse- und Wellensitze ein.

Wie wird das offene Nadellager NAO15-32-12 geschmiert und abgedichtet?

Die Schmiermittelzufuhr erfolgt über das umgebende Gehäuse, da Außen- und Innenring keine Schmierbohrungen aufweisen. Gegen eindringende Partikel oder Feuchtigkeit sind externe Dichtelemente an der Gehäusewand vorzusehen, um die Laufflächen vor Verunreinigungen zu bewahren.

Welchen Vorteil bietet die Ausführung mit Innenring?

Der Innenring fungiert als gehärtete Laufbahn für die Nadelrollen. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, die Welle separat zu härten und zu schleifen. Dies reduziert den Bearbeitungsaufwand der Welle und ermöglicht zudem den Austausch der Laufbahn bei Instandhaltungsarbeiten.

Was bedeutet die normale Radiallagerluft bei diesem Nadellager?

Die normale Radiallagerluft definiert das standardmäßige Radialspiel zwischen den Nadeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum ist auf gewöhnliche Passungskombinationen sowie den Temperaturbereich ausgelegt, um ein Klemmen durch betriebsbedingte Wärmeausdehnung zu vermeiden.

Für welchen Temperaturbereich ist das NAO15-32-12 ausgelegt?

Das Nadellager ist für einen Temperatureinsatz von -20 bis +100 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Spanne behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Formbeständigkeit. Bei der Wahl des Schmierstoffs im Gehäuse sollte dieser Temperaturbereich ebenfalls berücksichtigt werden.

Warum erfordert die Bauform NAO eine axiale Führung?

Die Baureihe NAO besitzt keine festen Borde am Außenring, sodass sich Nadelkranz und Außenring axial gegeneinander verschieben können. Konstruktiv müssen daher seitliche Anlaufflächen am Gehäuse oder auf der Welle vorgesehen werden, die den Nadelkranz im Betrieb axial führen.

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