INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,84 € | 91,89 € |
| 20 | 9,68 € | 87,05 € |
Das Nadellager (massiv) RNAO80-100-30 von INA ermöglicht eine radial platzsparende Lagerung mit 80 mm Hüllkreisdurchmesser, 100 mm Außendurchmesser und 30 mm Baubreite.
Beim Nadellager (massiv) RNAO80-100-30 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager des Herstellers INA in offener Bauform. Da die Ausführung ohne Innenring konstruiert ist, laufen die zylindrischen Nadeln direkt auf der Gegenlauffläche der Welle. Dies spart radialen Bauraum ein und erlaubt vergleichsweise große Wellendurchmesser bei kompaktem Außenmaß. Die Führung der Nadelreihe übernimmt ein formstabiler Stahlblechkäfig bei normaler Radiallagerluft.
Diese Lagerbauart nimmt ausschließlich radiale Kräfte auf engstem Raum auf. Typische Einsatzbereiche sind radiale Lagerungsstellen bei Loslageranordnungen, bei denen axiale Verschiebungen der Welle ausgeglichen werden müssen. Da Nadellager keine axialen Führungskräfte aufnehmen, dient das Bauteil reinen Radiallasten. Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Betrieb ist eine gehärtete und feingeschliffene Wellenlaufbahn, welche die Funktion des Innenrings übernimmt.
Da die Konstruktion auf einen Innenring verzichtet, bestimmt die Oberflächengüte sowie Härte der Welle die Laufeigenschaften der Nadeln. Zudem besitzt der massive Außenring weder Schmierbohrungen noch Schmiernuten. Schmierstoff wird daher über das umgebende Maschinengehäuse oder axial an die Laufbahn herangeführt. Als offene Ausführung ohne Dichtung ist das Bauteil für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ausgelegt.
Der Innendurchmesser beträgt 80 mm und entspricht dem Hüllkreis der Nadeln, während der Außendurchmesser bei 100 mm und die Breite bei 30 mm liegt. Diese Maße erlauben tragfähige Lagerstellen bei begrenztem radialem Bauraum.
Läuft der Nadelkranz direkt auf der Welle, fungiert der Wellenzapfen als innere Laufbahn. Die Welle muss dafür gehärtet und feinstbearbeitet sein. Entsprechende Form- und Rundheitstoleranzen sind einzuhalten, damit die normale Radiallagerluft wirksam bleibt und vorzeitiger Verschleiß vermieden wird.
Mangels Schmierbohrungen im Außenring erfolgt die Schmierstoffzufuhr über seitliche Anlaufflächen oder Kanäle im Gehäuse. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, übernimmt das umgebende Gehäuse den Schutz vor Schmutzeintrag.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +100 Grad. Innerhalb dieser Spanne behalten Außenring und Stahlblechkäfig ihre mechanischen Eigenschaften. Auch das gewählte Schmiermittel muss auf diese Temperaturen abgestimmt sein.
Die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 bezeichnet die reguläre Standard-Genauigkeit für Wälzlager. Sie definiert Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Für industrielle Anwendungen bietet diese Klasse bewährte Passungs- und Rundlaufwerte.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper parallel zur Drehachse und verhindert den direkten Kontakt der Nadeln untereinander. Dies mindert Reibung sowie Wärmeentwicklung im laufenden Betrieb. Das Bauteil weist ein geringes Eigengewicht auf und ist beständig gegenüber gängigen Schmierstoffen.
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