NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,20 € | 3,75 € |
| 50 | 0,39 € | 3,56 € |
| 150 | 0,59 € | 3,36 € |
| 250 | 0,79 € | 3,16 € |
Der Nadelkranz K35X40X13 von NTN Nadellager bietet eine einreihige Nadelführung auf 35 mm Wellendurchmesser bei minimalem radialem Bauraum.
Der Nadelkranz K35X40X13 fungiert als einreihige Baueinheit aus Nadelrollen und einem geführten Käfig, ganz ohne eigene Lagerringe. Dieses Wälzlager läuft direkt zwischen einer gehärteten Welle und einer Gehäusebohrung, wodurch die radiale Bauhöhe allein durch den Rollendurchmesser bestimmt wird. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm sowie einer Breite von 13 mm ermöglicht die Ausführung von NTN Nadellager raumsparende Konstruktionen bei hohen radialen Belastungen.
Dieser Nadelkranz kommt überall dort zum Einsatz, wo Gehäusebohrung und Welle als gehärtete Laufbahnen ausgeführt sind und radial geringer Einbauraum zur Verfügung steht. Durch den Verzicht auf Innen- und Außenringe sinkt das Systemgewicht kompakter Baugruppen. Typische Anwendungen finden sich in kompakten Getrieben und hoch belasteten Wellenlagerungen. Der Kranz nimmt ausschließlich Radialkräfte auf und führt die Nadelrollen achsparallel in der Lastzone.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und verhindert die gegenseitige Reibung benachbarter Nadeln. Dadurch eignet sich die Ausführung für höhere Drehzahlen als vollrollige Lagervarianten. Zudem erlaubt der metallische Werkstoff einen Einsatz im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Konstruktiv ist eine ausreichende Schmierstoffversorgung der seitlichen Anlaufflächen und Laufbahnen vorzusehen.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 40 mm und eine Nennbreite von 13 mm. Da Innen- und Außenring fehlen, entspricht die radiale Bauhöhe direkt dem Durchmesser der Nadelrollen. Dies spart Bauraum bei der Konstruktion.
Als führendes Element hält der Käfig die Nadelrollen parallel zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Die Funktion einer Wälzlagerung entsteht, indem das Bauteil unmittelbar zwischen einer passend bearbeiteten Welle und Gehäusebohrung läuft. So werden radiale Kräfte bei minimalem Außendurchmesser übertragen.
Der Nadelkranz K35X40X13 ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Temperaturbereich resultiert aus der thermischen Beständigkeit des Stahlblechkäfigs und der Formstabilität der Wälzkörper. Für den Betrieb sollte auch das eingesetzte Schmiermittel für diese Spanne freigegeben sein.
Ein Käfig aus Stahlblech verbindet Formstabilität mit geringem Bauteilgewicht. Er führt die Nadelrollen achsparallel, wodurch ein Schränken der Rollen vermieden wird und Drehzahlen gegenüber vollrolligen Anordnungen gesteigert werden können. Gleichzeitig ermöglicht die offene Struktur einen guten Schmierstoffdurchtritt zu den Wälzkörpern.
Da der Nadelkranz ohne eigene Laufringe geliefert wird, müssen Welle und Gehäusebohrung als direkte Laufbahnen dienen. Diese Oberflächen müssen gehärtet, feingeschliffen und maßhaltig gefertigt sein. Eine unzureichende Oberflächengüte auf der Welle würde die Funktion und Lebensdauer der Nadelrollen beeinträchtigen.
Nein, dieser Nadelkranz ist ausschließlich zur Aufnahme von Radialkräften vorgesehen. Zur axialen Führung der Welle sowie zur seitlichen Begrenzung des Käfigs müssen Konstrukteure geeignete Anlaufscheiben, Wellenschultern oder Sicherungsringe vorsehen. Diese seitlichen Flächen halten den Kranz während der Rotation in Position.