NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,27 € | 5,08 € |
| 50 | 0,54 € | 4,81 € |
| 150 | 0,80 € | 4,55 € |
| 250 | 1,08 € | 4,27 € |
Der einreihige Nadelkranz K32X37X27 von NTN Nadellager bietet mit den Maßen 32x37x27 mm eine kompakte, tragfähige Radiallagerung auf gehärteten Laufbahnen.
Der Nadelkranz K32X37X27 von NTN Nadellager fungiert als eigenständiges Wälzlager-Element ohne eigene Ringe. Die Nadelrollen laufen unmittelbar auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung, wodurch die Lagerung extrem wenig radialen Bauraum beansprucht. Mit einem Innendurchmesser von 32 mm, einem Außendurchmesser von 37 mm und einer Breite von 27 mm führt die einreihige Konstruktion radiale Kräfte präzise ab. Sie integrieren die Baugruppe dort, wo konventionelle Lagergeometrien an räumliche Grenzen stoßen.
Dieser einreihige Nadelkranz eignet sich vorrangig für Konstruktionen mit minimalem radialem Einbauraum, bei denen Welle und Gehäusebohrung gehärtet sowie geschliffen als direkte Laufbahnen dienen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getrieben und Wellenlagerungen des allgemeinen Maschinenbaus. Durch den Verzicht auf Innen- und Außenringe nutzen Konstrukteure das volle Tragpotenzial des Wälzkörpersatzes bei geringstem Bauvolumen.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf festem Abstand und führt die Nadeln achsparallel, was Schränken entgegenwirkt und einen ruhigen Lauf unterstützt. Für den Betrieb gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Entscheidend für Betriebssicherheit und Lebensdauer ist die Härte sowie Oberflächengüte der Gegenlaufflächen, da Welle und Gehäuse direkt als Wälzkörperlaufbahnen beansprucht werden.
Die Ausführung besitzt eine Bohrung von 32 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm und eine Baubreite von 27 mm. Da keine massiven Lagerringe vorhanden sind, bestimmt die Abmessung der Nadelrollen die geringe radiale Bauhöhe, was besonders schlanke Lagerstellen im Maschinenbau ermöglicht.
Der Käfig aus Stahlblech trennt die einzelnen Nadelrollen voneinander und reduziert die direkte Reibung zwischen benachbarten Wälzkörpern. Gleichzeitig trägt er zu einer achsparallelen Führung beim Durchlaufen der lastfreien Zone bei. Dadurch ermöglicht diese käfiggeführte Bauart höhere Drehzahlen als eine vollnadelige Lageranordnung bei gleichzeitig geringerem Verschleiß.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Diese Spanne orientiert sich an der thermischen Beständigkeit des Stahlblechkäfigs und der Nadelrollen. Bei der Auslegung müssen Anwender berücksichtigen, dass das gewählte Schmiermittel - ob Fett oder Öl - ebenfalls für das geforderte Temperaturfenster freigegeben ist.
Weil dieser Nadelkranz ohne eigene Innen- und Außenringe montiert wird, dienen Welle und Bohrung direkt als Gegenlaufbahnen. Beide Bauteile müssen gehärtet, feingeschliffen und tragfähig ausgeführt sein. Maßhaltigkeit und Oberflächengüte der Wellen- und Gehäuseflächen bestimmen maßgeblich die resultierende Lagerluft sowie die Laufruhe des Gesamtsystems.
Klassische Nadellager besitzen geschlossene Außenringe oder gezogene Nadelhülsen, während ein Nadelkranz ausschließlich aus dem Wälzkörpersatz samt Führungskäfig besteht. Dies reduziert den radialen Bauraum auf ein Minimum und verringert das bewegte Gewicht. Die Konstruktion erfordert jedoch mechanisch entsprechend vorbereitete Laufbahnen an Welle und Gehäuse.