NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,26 € | 4,87 € |
| 50 | 0,52 € | 4,61 € |
| 150 | 0,77 € | 4,36 € |
| 250 | 1,04 € | 4,09 € |
Der einreihige Nadelkranz K22X26X17 von NTN Nadellager führt Nadelrollen mit Stahlblechkäfig bei kompakten Einbaumaßen von 22x26x17 mm direkt auf Welle und Gehäuse.
Der Nadelkranz K22X26X17 ermöglicht kompakte Lagerungen, wenn radial kaum Bauraum zur Verfügung steht. Bei dieser einreihigen Ausführung laufen die Nadeln direkt zwischen der Welle und der Gehäusebohrung, da Innen- und Außenring konstruktionsbedingt entfallen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und hält sie auf Abstand. Dadurch eignet sich dieses Wälzlager für Industrieanwendungen mit reinen Radialkräften, während die Bauhöhe gering bleibt.
Anwender nutzen den Nadelkranz K22X26X17 vor allem bei Lagerungen mit begrenztem radialem Bauraum, bei denen die Laufbahnen direkt auf den umliegenden Maschinenteilen gehärtet und geschliffen ausgeführt sind. Durch den Verzicht auf eigene Lagerringe baut die Einheit mit 22 mm Bohrung und 26 mm Außendurchmesser sehr kompakt. Sie nimmt bei einer Breite von 17 mm radiale Kräfte auf. Damit eignet sich das Bauteil für Baugruppen, die trotz knapper Einbauverhältnisse eine präzise Wälzkörperführung erfordern.
Der formstabile Stahlblechkäfig des K22X26X17 trennt die Nadelrollen und reduziert die Berührungsreibung im Betrieb. Gleichzeitig erleichtert er die Handhabung, da er die Wälzkörper als einbaufertige Einheit zusammenhält. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Bei der Auswahl ist zu beachten, dass die umgebende Welle und das Gehäuse die Funktion der Laufbahnen übernehmen. Eine sorgfältige Abstimmung der Gegenlaufflächen und eine geeignete Schmierstoffversorgung tragen zur Betriebssicherheit bei.
Mit einer Bohrung von 22 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm und einer Breite von 17 mm definiert das Bauteil den Hüllkreis der geführten Nadelrollen. Durch das Fehlen separater Innen- und Außenringe entspricht die radiale Bauhöhe direkt den Abmessungen der Wälzkörper, was sehr flache Konstruktionen ermöglicht.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Temperaturspanne behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Formstabilität. Im laufenden Betrieb ist darauf zu achten, dass der verwendete Schmierstoff ebenfalls für diesen thermischen Bereich ausgelegt ist.
Welle und Gehäuseinnenwand dienen bei diesem Bauteil direkt als Rollenlaufbahnen. Diese Flächen müssen für einen ordnungsgemäßen Betrieb gehärtet, feingeschliffen und frei von Beschädigungen sein. Zudem erfordert die Lagerung eine geeignete axiale Führung des Käfigs über angrenzende Bauteile wie Anlaufscheiben oder Wellenschultern.
Durch die achsparallele Führung in den Käfigtaschen verhindert die Stahlblechkonstruktion den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das mindert die innere Reibung beim Abrollen. Gleichzeitig sorgt die Blechkonstruktion für ein geringes Eigengewicht und eine feste Führung der Nadeln.
Als offene Lagereinheit ohne integrierte Dichtscheiben erfordert der Kranz externe Gehäusedichtungen gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung erfolgt anwendungsabhängig über Öl oder über eine gezielte Fettfüllung bei der Montage, abgestimmt auf Drehzahl und Umgebungseinflüsse.
Klassische Nadelhülsen verfügen über einen dünnwandigen Außenring aus Stahlblech, der in die Gehäusebohrung eingepresst wird. Ein Nadelkranz besteht dagegen ausschließlich aus den Nadelrollen und dem Käfig. Dadurch spart er radialen Bauraum ein, verlangt jedoch direkt gehärtete Gegenlaufflächen.