NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,33 € | 6,29 € |
| 50 | 0,67 € | 5,95 € |
| 150 | 0,99 € | 5,63 € |
| 250 | 1,33 € | 5,29 € |
Der Nadelkranz K18X24X13 von NTN bietet eine platzsparende Radiallagerung für Wellendurchmesser 18 mm bei 24 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite.
Der Nadelkranz K18X24X13 führt Wälzkörper direkt zwischen Welle und Gehäusebohrung, ohne eigene Innen- oder Außenringe zu beanspruchen. Durch dieses Konstruktionsprinzip entsteht eine tragfähige Radiallagerung bei minimaler Bauhöhe. NTN fertigt diese einreihige Ausführung mit präzise geführten Nadelrollen in einem Stahlblechkäfig. Das Bauteil eignet sich für Konstruktionen mit gehärteten und geschliffenen Gegenlaufflächen, bei denen Wälzlager mit eigenen Lagerringen aufgrund des begrenzten Bauraums nicht montiert werden können.
Der Nadelkranz K18X24X13 eignet sich für kompakte Getriebestufen, Planetenradlagerungen oder Hebelmechanismen im allgemeinen Maschinenbau. Da die Nadelrollen unmittelbar auf der Welle laufen, erfordert das Bauteil gehärtete Laufflächen an Welle und Gehäuse. Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum nutzen diese Bauform, um Radialkräfte auf engstem Raum aufzunehmen und rotierende Wellen präzise zu lagern.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Nadelrollen auf Abstand und führt sie achsparallel durch die Lastzone. Dadurch trennt das Bauteil benachbarte Wälzkörper, was die Reibung mindert und höhere Drehzahlen im Vergleich zu vollnadeligen Lagern ermöglicht. Zudem bleibt der Kranz in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad formstabil, was den Betrieb unter industriellen Bedingungen unterstützt.
Diese Ausführung besitzt einen Hüllkreisdurchmesser innen von 18 mm für die Welle und einen Außendurchmesser von 24 mm für die Gehäusebohrung. Die Baubreite beträgt 13 mm. Da Innen- und Außenringe entfallen, entspricht die wirksame radiale Bauhöhe exakt dem Durchmesser der eingesetzten Nadelrollen.
Ein Nadelkranz besteht aus einem zylindrischen Käfig und darin geführten Nadelrollen. Er besitzt weder einen eigenen Innen- noch Außenring. Die Wälzkörper laufen direkt auf der Welle und in der Gehäusebohrung, weshalb beide Bauteile gehärtet und feinstbearbeitet sein müssen, um als vollwertige Wälzlagerlaufbahnen zu dienen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne durch die Maßhaltigkeit der Wälzkörper, den Stahlblechkäfig sowie den gewählten Schmierstoff. Bei Anwendungen nahe den Grenzwerten empfiehlt sich eine abgestimmte Schmierstoffauswahl für einen störungsfreien Betrieb.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und trennt sie voneinander. Dadurch mindert er die gegenseitige Gleitreibung der Nadeln. Das ermöglicht im Vergleich zu vollnadeligen Ausführungen eine geringere Erwärmung und höhere Betriebsdrehzahlen bei gleichzeitig stabiler Führung im Dauerbetrieb.
Da der Nadelkranz offen und ohne Dichtungen konstruiert ist, erfolgt die Schmierung über das umgebende Aggregat, beispielsweise durch Ölumlaufschmierung oder eine gezielte Fettfüllung im Gehäuse. Eine ausreichende Versorgung mit Schmierstoff schützt die Kontaktflächen vor vorzeitigem Verschleiß und Korrosion.