NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,65 € | 12,26 € |
| 25 | 1,30 € | 11,61 € |
| 50 | 1,94 € | 10,97 € |
Der Nadelkranz K68X74X30 von NKE Steyr ermöglicht mit seinen Maßen 68x74x30 mm tragfähige Direktlagerungen bei minimalem radialem Bauraumbedarf.
Der Nadelkranz K68X74X30 von NKE Steyr fungiert als einbaufertige Wälzkörper-Käfig-Einheit für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Da dieses Wälzlager ohne eigene Innen- und Außenringe auskommt, laufen die Nadelrollen unmittelbar auf der Welle und im umgebenden Gehäuse. Die Abmessungen betragen 68 mm Bohrung, 74 mm Außendurchmesser sowie 30 mm Breite. Sie erzielen damit eine steife Lagerung für reine Radialkräfte, wenn Sie ein passendes Nadelkranz-Lager kaufen möchten.
Der Nadelkranz K68X74X30 eignet sich vorrangig für kompakte Getriebebauformen und radiale Führungen mit hohen Belastungen. Durch den Linienkontakt der Nadelrollen nimmt das Bauteil beachtliche Radialkräfte auf, während es in axialer Richtung als freies Loslager wirkt. Der Einsatz setzt voraus, dass Welle und Gehäusebohrung bereits als gehärtete und geschliffene Wälzkörperlaufbahnen ausgeführt sind.
Gegenüber vollnadeligen Lagerungen sorgt der Käfig für eine achsparallele Führung der Nadeln. Dadurch verringert sich die Reibung in der lastfreien Zone, was höhere Drehzahlen im Betrieb begünstigt.
Bei der Verwendung des Nadelkranzes bestimmen die umgebenden Bauteile maßgeblich das Betriebsspiel und die Lebensdauer. Wellen- und Gehäuselaufbahnen müssen eine ausreichende Härte sowie eine feine Oberflächengüte aufweisen, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Mit einer Bohrung von 68 mm und einem Außendurchmesser von 74 mm beansprucht das Lager lediglich eine radiale Bauhöhe von 3 mm je Seite.
Für die axiale Führung des Käfigs sind seitliche Anlaufflächen an der Welle oder im Gehäuse vorzusehen. Konstrukteure nutzen dafür oft gehärtete Bunde oder separate Anlaufscheiben.
Dieser Nadelkranz besteht aus einem formstabilen Käfig und geführten Nadelrollen ohne Innen- oder Außenring. Durch diesen Aufbau bietet das Wälzlager eine extrem geringe radiale Bauhöhe bei gleichzeitig hoher radialer Belastbarkeit. Die Bauart erlaubt kompakte Konstruktionen, erfordert jedoch gehärtete und präzise bearbeitete Gegenlaufbahnen auf Welle und Gehäuse.
Der Nadelkranz weist einen Hüllkreisdurchmesser innen von 68 mm auf, der dem Wellendurchmesser entspricht. Der äußere Hüllkreisdurchmesser beträgt 74 mm und die Baubreite liegt bei 30 mm. Die Wandstärke entspricht mit 3 mm dem Durchmesser der eingesetzten Nadelrollen, was eine flache Bauweise ermöglicht.
Nadelkränze dieser Bauart nehmen ausschließlich radiale Kräfte auf. Sie fungieren mechanisch als reines Loslager und können keinerlei Axialkräfte übertragen. Treten in der Lagerung zusätzliche axiale Kräfte auf, kombinieren Sie den Nadelkranz mit einem axial tragfähigen Lager oder geeigneten Anlaufscheiben.
Da das Lager keine eigenen Laufringe besitzt, dienen Welle und Gehäusebohrung direkt als Laufbahnen. Diese Kontaktflächen müssen gehärtet, geschliffen und frei von Formfehlern sein. Maß- und Formgenauigkeit dieser Gegenflächen bestimmen unmittelbar das radiale Betriebsspiel sowie die Laufruhe und Haltbarkeit der gesamten Lageranordnung.
Der integrierte Käfig hält die Nadelrollen auf konstantem Abstand und führt sie achsparallel durch die lastfreie Zone. Dies verhindert ein Schränken der Wälzkörper und reduziert die Reibung gegenüber sich berührenden Nadeln. Nadelkränze eignen sich daher besser für mittlere bis höhere Drehzahlen als vergleichbare vollnadelige Ausführungen.
Nadelkränze besitzen keine integrierten Borde zur axialen Sicherung. Die Führung des Käfigs erfolgt über seitliche Gehäuse- oder Wellenschultern beziehungsweise über beigestellte Anlaufscheiben. Diese Anlaufflächen sollten feinstbearbeitet sein, um den Verschleiß bei gelegentlichem axialem Anlauf des Käfigs im Betrieb zu minimieren.
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